Es grenzte an ein Wunder, dass der damals 20-Jährige aus Klobenstein einzig Prellungen und ein paar Kratzer davontrug, nachdem er mit seinem Auto von der Rittner Straße rund 300 Meter in eine Schlucht gestürzt. <BR /><BR />Es war der 16. Februar 2016 gegen 15 Uhr, als der damals 20-Jährige mit seinem Auto vom Typ Seat Ibiza auf der Rittner Straße in Richtung Bozen unterwegs war. In der zweiten Kehre unterhalb des Hotels „Unterinner Hof“ raste er aus ungeklärter Ursache ungebremst frontal gegen die Leitplanken. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1277691_image" /></div> <BR /><BR />Das Fahrzeug durchbrach die Leitschienen und flog in der Folge rund 300 Meter in die Tiefe. Mit voller Wucht prallte das Auto auf, blieb zwischen zwei Felsen eingekeilt hängen.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1277694_image" /></div> <h3> Erst Bergretter gelangen bis zum abgestürzten Auto</h3>Die Bergung des Autolenkers gestaltete sich aufgrund der Steilheit des Geländes äußerst schwierig. Männer der Freiwilligen Feuerwehr Unterinn versuchten zunächst seitlich in die Schlucht einzusteigen. Erst zwei Männern des Bergrettungsdienstes Ritten gelang es, zu dem völlig zerstörten Autowrack vorzudringen. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1277697_image" /></div> <BR />Dort erlebten sie ein kleines Wunder: Der junge Mann war angeblich immer ansprechbar und offensichtlich nicht schwer verletzt. Mit Hilfe der Seilwinde wurde der Unfallfahrer an Bord des Pelikan 1 gehievt und ins Bozner Krankenhaus geflogen. Er hat sich nur Prellungen, Kratzer und Schürfwunden zugezogen. <h3> Mafia soll hier vor 40 Jahren Leiche entsorgt haben</h3>Aufgrund der Abgeschiedenheit, Steilheit und weil sie nur sehr schwer einsehbar ist, soll sich vor rund 40 Jahren bereits das organisierte Verbrechen der Schlucht bedient haben, um eine Leiche zu entsorgen. Durch die Schlucht, die im Tal in der so genannten Gastrofresh-Kurve bei Blumau endet, führt weder Weg noch Steig.