Dienstag, 05. Dezember 2017

30.000 Cyberangriffe - VIDEO

Die öffentliche Verwaltung in Südtirol kämpft mit 30.000 Cyber-Attacken im Jahr. Um den Cyber- Angriffen entgegenzuwirken hat die Südtiroler Informatik AG am Montag ein Abkommen mit der Staatspolizei in Anwesenheit von Regierungskommissär Vito Cusumano und Quästor Giuseppe Racca unterzeichnet.

Mit bis zu 30.000 Cyberattacken hat die öffentliche Verwaltung pro Jahr zu kämpfen.
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Mit bis zu 30.000 Cyberattacken hat die öffentliche Verwaltung pro Jahr zu kämpfen. - Foto: © shutterstock

Worum geht es in diesem Abkommen? Es sieht einen Austausch von Daten vor, die sich auf mögliche Cyber-Attacken beziehen. „Die Südtiroler Informatik AG sammelt die Informationen und leitet sie an die Polizeizentrale in Rom weiter“, erklärte Ivo Plotegher, Leiter der Postpolizei Südtirol. „Die Zentrale, die auf gesamtstaatlicher Ebene arbeitet, teilt den Institutionen in Trentino-Südtirol wiederum mit, wo sich Gefahren verbergen.“

Ziel ist es, mit den ausgewerteten Informationen Angriffen vorzubeugen, auf Gefahren, Bedrohungen sowie Vorfälle hinzuweisen, die auch zu Fehlern in den Telekommunikationssystemen führen können. Auch soll deren Ursprung festgestellt, und die Täter ausgeforscht werden.

Das Vereinbarungsprotokoll ist vor allem angesichts der Bedeutung und der Empfindlichkeit, die EDV- und Telekommunikationssysteme heutzutage haben, erforderlich geworden.

stol

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