Dies geht aus der neuen Studie des Statistikamts Istat hervor. Hier weitere Zahlen und Fakten zur Analyse der Verkehrssicherheit:<BR /><BR />In Südtirol wurden im vergangenen Jahr 1.718 Verkehrsunfälle mit 2.241 Verletzten im registriert. Die Todesrate infolge von Verkehrsunfällen lag in Südtirol 2024 bei 5,9 pro 100.000 Einwohner, das liegt über dem landesweiten Durchschnitt von 5 Toten pro 100.000 Einwohnern. <BR /><BR />55 Prozent der tödlichen Verkehrsunfälle ereigneten sich auf städtischen Straßen. Die meisten Todesopfer bei Verkehrsunfällen gab es in der Altersgruppe der über 65-Jährigen, ergab die Studie. Die Mehrheit der Todesopfer sind Männer. Die Zahlen wurden im Rahmen der Veranstaltung „Verkehrsunfälle. Ein regionaler Überblick“ in Rom vorgestellt, bei der eine aktualisierte Analyse der Verkehrssicherheit in Italien präsentiert wurde.<h3> Zahl der Todesopfer im Trentino gestiegen</h3>Im Gegensatz zu Südtirol ist im Trentino die Zahl der Todesopfer bei Verkehrsunfällen gestiegen. In der Provinz Trient wurden 1.308 Unfälle mit 38 Todesopfern gemeldet, das sind zwei mehr als im Jahr 2023. Hinzu kamen 1.720 Verletzte. Die Todesrate infolge von Verkehrsunfällen lag im Trentino 2024 bei sieben Personen pro 100.000 Einwohner.<BR /><BR />Bei Verkehrsunfällen in Italien sind im Jahr 2024 rund 3.000 Menschen ums Leben gekommen. Etwa 230.000 Personen wurden verletzt, insgesamt wurden mehr als 173.000 Unfälle registriert, geht aus der Istat-Studie hervor. Die gesellschaftlichen Kosten von Unfällen mit Verletzten und Todesopfern werden auf mehr als 18 Milliarden Euro geschätzt. Das entspricht rund einem Prozent des Bruttoinlandsprodukts.<BR /><BR />Im ersten Halbjahr 2025 registrierte Istat bis zum 13. November 82.344 Verkehrsunfälle. Dabei kamen 1.310 Menschen ums Leben, 6,8 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Verletzten lag bei 111.090. Hauptursachen waren Ablenkung, überhöhte Geschwindigkeit und Verstöße gegen Verkehrsregeln. <h3> Menschen im Alter zwischen 15 und 29 besonders gefährdet</h3>Im Jahr 2024 ereigneten sich in Italien im Durchschnitt täglich 475 Verkehrsunfälle. Dabei wurden jeden Tag 46 Menschen schwer verletzt. Die höchste Sterblichkeit wird auf dem außerörtlichen Straßennetz verzeichnet. Besonders gefährdet sind junge Menschen im Alter zwischen 15 und 29 Jahren, von denen viele als Mitfahrer in die Unfälle verwickelt sind, sowie Personen über 65 Jahre, unter denen sich viele Fußgänger befinden.<BR /><BR />Italien weist die höchste Fahrzeugdichte in Europa auf. Laut den Daten kommen 694 Autos auf 1.000 Einwohner. Die süditalienischen Regionen weisen niedrigere Unfallzahlen auf. Diese Situation sei seit rund 20 Jahren konstant und lasse sich durch strukturelle Faktoren wie Bevölkerungsdichte, Infrastrukturqualität und Fahrverhalten erklären, geht aus dem Istat-Bericht hervor.<BR /><BR />In der Lombardei, der größten Region Italiens, ereignen sich durchschnittlich 80 Verkehrsunfälle pro Tag. Allein diese Region verzeichnet 17 Prozent aller Unfälle mit Personenschäden.