Mittwoch, 10. März 2021

332 Todesopfer und 22.409 Neuinfektionen in Italien

Ein Jahr nachdem die italienische Regierung einen gesamtstaatlichen Lockdown zur Eingrenzung der Pandemie verhängt hat, meldete Italien am Mittwoch 332 Todesopfer, am Vortag waren es 376. Zudem gab es 22.409 Neuinfektionen nach 19.749 am Dienstag, teilte das Gesundheitsministerium mit.

Auf den Intensivstationen wurden 2.827 Personen behandelt, 71 mehr als am Vortag. Hier eine Aufnahme aus Brescia.
Auf den Intensivstationen wurden 2.827 Personen behandelt, 71 mehr als am Vortag. Hier eine Aufnahme aus Brescia. - Foto: © ANSA / Filippo Venezia / Z97
Seit Beginn der Epidemie in Italien am 20. Februar 2020 kamen insgesamt 100.811 Menschen infolge einer Corona-Infektion ums Leben. 3,1 Millionen Menschen wurden bisher infiziert.

Die Zahl der in den Spitälern behandelten Patienten stieg in den vergangenen 24 Stunden von 22.393 auf 22.882. Auf den Intensivstationen wurden 2827 Personen behandelt, 71 mehr als am Vortag. 362.040 Abstriche wurden genommen, 6,2 Prozent davon waren positiv. In Südtirol wurden in den vergangenen 24 Stunden 213 Personen neu positiv auf das Coronavirus getestet, 46 Südtiroler müssen intensivmedizinisch behandelt werden.

5,78 Millionen Menschen wurden seit Beginn der Impfkampagne am 27. Dezember immunisiert, teilten die Gesundheitsbehörden mit.

Italien erhält zusätzliche 532.000 Dosen Impfstoff der Pharmakonzerne Pfizer-BioNTech. Damit will das Kabinett seine Impfkampagne beschleunigen, die bis Sommer zur Immunisierung der Hälfte der Bevölkerung führen sollte. Außerdem sollen in Italien bis zum 3. April 6,5 Millionen Dosen des Konzerns „Johnson&Johnson“ eintreffen. Damit wird das Land über insgesamt 36,8 Millionen Impfdosen verfügen.

apa/stol