Freitag, 22. Juni 2018

3450 Blitze über Südtirol

Nach den heißen Tagen haben zahlreiche Gewitter in ganz Südtirol am Donnerstag für Abkühlung gesorgt - aber auch für Schäden.

Archivbild - Foto: Michael Anich
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Archivbild - Foto: Michael Anich

Die ersten Gewitter zogen am Nachmittag im Sarntal auf, dann folgten die stärksten Gewitter im Eisacktal (STOL hat berichtet) sowie im Ahrntal und dem Pustertal, schließlich entlud sich das Wetter am Abend auch noch über dem Burggrafenamt und dem Etschtal.

Die Gewitter brachten Starkregen, teilweise starken Hagel sowie zahlreiche Blitze: „Südtirolweit gab es über 3450 Blitzeinschläge, das war damit der mit Abstand blitzreichste Tag bisher in diesem Sommer“, weiß Landesmeteorologe Dieter Peterlin.

Ersten Ermittlungen zufolge war es möglicherweise auch ein Blitz, der den Brand an der Schönberg-Almhütte im Ahrntal auslöste. Die Hütte brannte vollständig aus (STOL hat berichtet).

Kaltfront zieht ab

In Gargazon fielen laut dem Wetterexperten knapp 40 Millimeter Regen - in nur einer halben Stunde. Auch hagelte es: Eine ganze Obstanlage in Gargazon - erst in diesem Jahr mit Netzen bespannt - hielt dem Wetter nicht stand und kippte unter der Last der Hagelkörner um. Auch in Lana und Tisens hagelte es.

Foto: Privat

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Foto: Privat

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Die verantwortliche Kaltfront zieht nun wieder ab: Wie Peterlin erklärt, wird es am heutigen Freitag zunehmend sonnig, stabil und nicht mehr so heiß.

stol/liz

stol