Mittwoch, 25. November 2020

35 Jahre Musikkapelle Goldrain-Morter

Musikalische Hoffnung in schwierigen Zeiten.

Harald Plörer, Obmann der Musikkapelle Goldrain-Morter: Hoffnungsvoll trotz Corona (Foto: Archiv) © ugc / Josef Bernhart
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Harald Plörer, Obmann der Musikkapelle Goldrain-Morter: Hoffnungsvoll trotz Corona (Foto: Archiv) © ugc / Josef Bernhart - Foto: © Josef Bernhart
Eigentlich ist gar nicht viel Zeit vergangen seit den letzten Proben im August , sagt der Obmann der Musikkapelle Goldrain-Morter Harald Plörer und ergänzt: aber umso mehr ist inzwischen passiert . Gemeint sind weniger die musikalischen Auftritte, als vielmehr die Corona bedingten Einschränkungen. So wurde auch die Tätigkeit der Musikkapelle Goldrain-Morter in den virtuellen Raum verlagert.


Bei der Videokonferenz des Vorstandes vom 9. November entschied man sich, die Cäcilienfeier 2020 abzusagen. Ein Stückchen Tradition, auf das es heuer zu verzichten gilt. Ebenso wurde das restliche Jahresprogramm angepasst. Dies betrifft auch die Gedenkfeiern beider Weltkriege in Maria Schmelz, den Suppensonntag sowie die Nikolaus- und Weihnachtsfeierlichkeiten. Sollten wieder Messfeiern stattfinden, wird eine kleine Besetzung traditionsgemäß die musikalischen Weihnachtsgrüße nach den Christmetten in Goldrain und Morter überbringen. Festgehalten soll auch am Neujahranspielen, sofern es das Gesetz erlaubt, voraussichtlich ohne Hausbesuche und ohne den gewohnten Händedruck mit den guten Wünschen für ein neues hoffentlich besseres Jahr.

Und dennoch, bei allen Herausforderungen gibt es eine gute Nachricht. Die Musikkapelle Goldrain-Morter feiert in diesem Jahr ihr 35-jähriges Bestehen. Wenngleich diesmal im Stillen, so ist es doch ein Zeichen großen Zusammenhalts und des Einsatzes für die Dorfgemeinschaft, zeigt sich Obmann Harald Plörer überzeugt und gibt zu bedenken: hoffentlich sind wir nach der Zwangspause noch spielfähig. In jedem Fall sei es wichtig, junge Musikantinnen und Musikanten aus Goldrain und Morter zu gewinnen. Die Hoffnung ruhe auf der Jugend, wenngleich Spätberufene ebenso herzlich willkommen sind, so Harald Plörer.

josef bernhart