Die 35 Migranten aus Eritrea, Somalia und Sudan wurden von einem Küstenwachboot gerettet und anschließend nach Lampedusa gebracht. Unter ihnen befanden sich sechs Frauen. Die Gruppe war demnach mit einem rund sieben Meter langen Schlauchboot von Gars Garabulli in Libyen aufgebrochen. <BR /><BR />Parallel dazu setzte Alarmphone einen Notruf für ein weiteres Boot im zentralen Mittelmeer ab. Die 52 Menschen befinden sich den Angaben zufolge rund 70 Seemeilen von Lampedusa entfernt in einer gefährlichen Lage. Einige von ihnen seien bereits bewusstlos, erklärte die Organisation.<BR /><BR />Seit Jahresbeginn sind rund 17.000 Menschen auf dem Seeweg in Süditalien angekommen. Das sind 55 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum 2025 und 82 Prozent weniger als in den ersten sieben Monaten des Jahres 2023, teilte das Innenministerium in Rom mit.