Mit 98,7 Prozent erfolgen die allermeisten Meldungen innerhalb des gesetzlich vorgesehenen Termins . Dieser Prozentsatz ist sogar noch leicht höher als 2010, als 98,3 Prozent der Meldungen termingerecht erfolgten. „Bekanntlich müssen sämtliche Arbeitsverhältnisse spätestes einen Tag vor Arbeitsbeginn gemeldet werden. Wird der Termin verschwitzt, droht eine Verwaltungsstrafe in der Höhe von rund 100 Euro“, sagt Helmuth Abteilungsdirektor Sinn.Seit Ende 2008 können die Meldungen nur mehr elektronisch über ein eigens Internetprogramm gemeldet werden. Dieses System wird von mehr als 3000 Personen genutzt. Dies ist für den zuständigen Amtsdirektor, Stefan Luther, Grund genug, die Nutzer zu diesem Meldesystem anzuhören und Ihre Meinung und Anregungen einzuholen.„Ende November haben sich knapp 700 Kunden zu Wort gemeldet und konnten neben konkreten Verbesserungsvorschlägen einige Punkte nach dem Schulnotensystem bewerten“, erklärt Luther. Die Befragung war laut Luther dann auch ein voller Erfolg. „Das Meldeprogramm ProNotel2 hat recht gut abgeschnitten und wir sind erfreut über die Ergebnisse“, sagen Abteilungsdirektor Sinn und Amtsdirektor Luther. Bei der Frage „Wie bewerten Sie ProNotel2 allgemein?“ wurde die Durchschnittsnote 8,2 gegeben, in 35 Prozent der Fälle die Note 9 oder gar 10. Negativ war die Bewertung lediglich bei 0,6 Prozent der Antworten. „Dies ist Grund zur Freude, denn es zeigt sich, dass sich die großen Anstrengungen, dieses Programm auf die Beine zu stellen, gelohnt haben“, sagt der für das Arbeitswesen zuständige Landesrat Roberto Bizzo, der zugleich auch für die Informatik innerhalb der Landesregierung verantwortlich ist.Die besten Bewertungen kamen von den privaten Arbeitgebern mit der Note 8,3, während die Lohnbüros mit 8,1 etwas darunter liegen. Am wenigsten zufrieden zeigen sich die öffentlichen Verwaltungen mit einer Benotung von 8,0. Innerhalb der Lohnbüros vergaben jene Büros die beste Benotung mit 8,6, welche das elektronische Meldesystem ein paar Mal pro Woche verwenden. Diese gute Bewertung wurde dank der Einfachheit der Bedienung des Systems vergeben.