Samstag, 03. April 2021

376 Todesopfer und 21.261 Neuinfektionen in Italien

In Italien ist die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit dem Coronavirus am Samstag im Vergleich zum Vortag wieder gesunken. 376 Corona-Tote wurden registriert, am Vortag waren es 481. Die Zahl der Neuinfektionen blieb mit 21.261 Neuinfektionen stabil, am Vortag waren es 21.932, teilte das Gesundheitsministerium in Rom mit.

5,9 Prozent der untersuchten Abstriche fielen positiv aus.
5,9 Prozent der untersuchten Abstriche fielen positiv aus. - Foto: © shutterstock
Von den 359.214 untersuchten Testabstriche waren 5,9 Prozent positiv. 110.704 Menschen kamen bisher mit einer Corona-Infektion ums Leben, 3,53 Millionen Infektionen wurden insgesamt registriert.

Die Zahl der in den Spitälern behandelten Patienten sank am Samstag von zuletzt 28.704 auf 28.489. Auf den Intensivstationen wurden 3714 Personen betreut, 10 mehr als am Vortag. Italien will bis Ende April mehr als 500.000 Menschen pro Tag impfen.

Nach den Osterfeiertagen, an denen ganz Italien als Rote Zone mit Teil-Lockdowns gilt, sollen die Maßnahmen gelockert in einigen Regionen gelockert werden. Ab Dienstag werden das Trentino, Venetien und die Marken als orange Regionen eingestuft, beschloss das Gesundheitsministerium. Der Reproduktionsfaktor sank am Samstag unter die Einser-Schwelle auf 0,98.

Impfzentrum in Brescia mit Molotow-Flasche beworfen


Eine Impfstation in der lombardischen Stadt Brescia ist in der Nacht auf Samstag mit einer Molotow-Flasche beworfen worden. Niemand wurde verletzt, die Schäden müssen noch beziffert werden, berichtete die Polizei. Mithilfe von Videoüberwachungsanlagen versucht die Polizei, den Täter zu identifizieren.

Vor 3 Wochen hatten Unbekannte das Tor von Italiens Oberstem Gesundheitsinstitut (ISS) in Rom in Brand gesetzt. Der Anschlag verursachte Sachschäden. Die Justizbehörden leiteten eine Untersuchung ein, wie das ISS berichtete. Die Sicherheitsvorkehrungen um das Institut wurden verschärft.

apa/stol