Mittwoch, 31. Juli 2019

38.000 Blitze im Juli: Blitzreichster Monat seit Messbeginn in Südtirol

Der Juli 2019 war ein Monat der Gewitter. Es gab nicht nur den bisher blitzreichsten Tag, sondern zugleich den blitzreichsten Monat seit Messbeginn im Jahre 2007. Dies teilt Landesmeteorologe Dieter Peterlin am heutigen letzten Juli-Tag mit.

Es gab im Juli 2019 nicht nur den bisher blitzreichsten Tag, sondern er war zugleich der blitzreichste Monat seit Messbeginn im Jahre 2007.
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Es gab im Juli 2019 nicht nur den bisher blitzreichsten Tag, sondern er war zugleich der blitzreichste Monat seit Messbeginn im Jahre 2007.

Im Juli gab es in Südtirol an jedem dritten Tag Gewitter und insgesamt über 38.000 Blitzeinschläge. Der blitzreichste Tag war der vergangene Donnerstag (25. Juli) mit 14.000 Blitzen (STOL hat berichtet). Dieser Juli stößt nun also den bisherigen Rekord-Unwetter-Monat, den August 2017, vom Thron.

Verantwortlich für die zahlreichen Gewitter waren laut Peterlin die hohen Temperaturen und die hohe Luftfeuchtigkeit. Trotz vieler Gewitter waren die Regenmengen aber etwas geringer als sonst, je nach Bezirk um 20 bis 40 Prozent.

Am heißesten war es in diesem Monat am vergangenen Mittwoch, 24. Juli, mit 37,1 Grad in Bozen, mehr als 30 Grad kühler dagegen war die niedrigste gemessene Temperatur im Juli am 11. Juli in Welsberg mit 3,7 Grad. 

Wie geht es weiter? Anfang August geht es laut Wetterexperte Peterlin mit durchschnittlichem Sommerwetter weiter. Am Donnerstag und Freitag gibt es noch ein paar Gewitter, stabiler wird dann das Wochenende. Eine neue Hitzewelle ist vorerst nicht in Sicht. 

stol

stol