<BR />In der Eurac haben sich am Mittwoch nicht nur Schülerinnen und Schüler versammelt, deren Auslandsjahr in Kürze beginnt, sondern auch jene, die es bereits hinter sich haben. „So geben wir den Schülern die Möglichkeit, sich kennenzulernen und untereinander den ein oder anderen Ratschlag auszutauschen“, erklärte Regionalassessor Angelo Gennaccaro. <BR /><BR />Laut ihm hat die Region heuer 39 Stipendien vergeben, im Vorjahr waren es sogar 46. Ein Stipendium hat einen Wert zwischen 8.000 und 12.000 Euro. Die Schüler, die die Möglichkeit nutzen, befinden sich in der Regel in der vierten Klasse der Oberschule. „Wir wollen Schülerinnen und Schüler dazu ermutigen, um ein Stipendium anzusuchen und diese großartige Erfahrung zu machen“, unterstrich Gennaccaro. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1354857_image" /></div> <BR />Für <b>Ami Thiandoume Ndeye</b> aus <b>Kaltern</b> geht die Reise in Kürze los. Sie wird das kommende Schuljahr in Valencia verbringen. „Am Sonntag fliege ich mit meinen beiden Freundinnen dorthin“, erzählte die 18-Jährige, die das Gymnasium „Walter von der Vogelweide“ in Bozen besucht. Von ihrem Auslandsjahr erhofft sie sich vor allem, internationale Freundschaften zu schließen und ihr Spanisch zu verbessern. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1354860_image" /></div> <BR /><b>Maria Montalbetti</b> aus <b>Bozen</b> hat das Auslandsjahr indes bereits hinter sich. „Ich habe das vergangene Jahr in der irischen Stadt Thurles verbracht und dort eine Mädchenschule besucht“, erzählte die 18-Jährige. Montalbetti spricht von einer wertvollen Erfahrung, bei der sie zahlreiche tolle Freundschaften geschlossen hat. „Einige Freunde haben mich heuer sogar zu meiner Geburtstagsfeier in Bozen besucht“, sagte die 18-Jährige. Nun hofft sie, dass sie sich wieder gut in den Südtiroler Schulalltag einlebt. Auf sie wartet schließlich die Matura. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1354863_image" /></div> <BR /><b>Lucia Burchia</b> aus dem <b>Gadertal</b> ist Ende Juni von ihrem Auslandsjahr in Schweden zurückgekommen. „Könnte ich morgen noch mal starten, würde ich dies sofort tun“, sagte die 18-Jährige. Sie hat die Schule in Helsingborg, einer Küstenstadt in Südschweden, besucht. „Ich habe mich bei meiner Gastfamilie von Anfang an wohlgefühlt und zahlreiche neue Erfahrungen gemacht.“ Der Höhepunkt für sie waren die Feierlichkeiten am 13. Dezember: der Tag der Heiligen Lucia, die die Schutzpatronin Schwedens ist. „Die Leute hatten eine große Freude, dass sie mit mir nun eine Lucia aus Italien bei sich hatten“, schmunzelt Burchia. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1354866_image" /></div> <BR /><BR /><b>Filippo Morè</b> aus <b>Meran</b> bricht hingegen in Kürze nach Freiburg auf. Er hatte zuerst auch mit dem Gedanken gespielt, sein Auslandsjahr in Großbritannien zu absolvieren, doch schlussendlich fiel seine Wahl auf Deutschland. Wie er den „Dolomiten“ erzählt, freut er sich enorm auf die Reise, die ihm auch durch das Stipendium ermöglicht wird. Nicht nur wegen des Unterrichts in deutscher Sprache, sondern auch „um eine Zeit lang etwas unabhängiger von den Eltern zu sein“, so Morè.