Montag, 11. April 2016

398 Einsätze: Aiut Alpin Dolomites beendet Wintersaison

Zu 398 Einsätzen in Südtirol, dem Trentino, dem Belluno und Nordtirol hob die Mannschaft des Aiut Alpin Dolomites im vergangenen Winter ab. Am gestrigen Sonntag wurde die Saison beendet.

Stets zur Stelle: Die Retter des Aiut Alpin Dolomites. - Archivbild.
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Stets zur Stelle: Die Retter des Aiut Alpin Dolomites. - Archivbild.

Seit 5. Dezember standen täglich ein Pilot, ein Windenmann, ein Notarzt, ein Bergretter, eine Lawinehundestaffel und ein Hubschraubertechniker im Einsatz. Meist mussten Verletzte von den vielen Südtiroler Skipisten geborgen werden. Aber auch bei der Bergung von Tourengehern, bei Freizeit-, Arbeits- und Straßenunfällen, Suchaktionen sowie allgemeinen medizinischen Notfällen rückte der Aiut Alpin aus.

7 Menschen konnten nur noch tot geborgen werden

Insgesamt wurden in 4 Monaten 266 Verletzte und 122 medizinische Notfälle geborgen. In einigen Fällen kam jede Hilfe zu spät: 7 Menschen - 2 nach medizinischen Notfällen und 5 nach verschiedenen Traumen - konnten nur mehr tot geborgen werden.

Bei einem großen Teil der geretteten Personen - 195, davon 99 aus Südtirol -  handelte es sich um italienische Staatsbürger. 98 der Geborgenen stammten aus Deutschland und Österreich, die restlichen 102 aus anderen Ländern.

Dank an alle, "die zum besseren Gelingen der Einsätze beitragen"

"Ein besonderer Dank gilt", wie Aiut Alpin Dolomites in einer Presseaussendung am Montag mitteilte, "allen Mitarbeitern, sowie all jene, die in irgendeiner Weise zum besseren Gelingen unserer Heli-Einsätze zu Gunsten der in Not geratenen Personen beigetragen haben."

Auch die gute Zusammenarbeit mit HELI und der Landesnotrufzentrale solle hervorgehoben werden.

Am 11. Juni startet Sommersaison

Die Pause der Mannschaft vom Aiut Alpin Dolomites wird nur kurze 2 Monate dauern. Denn bereits am 11. Juni wird die Sommertätigkeit wieder aufgenommen.

stol

stol