Freitag, 03. April 2020

4 EU-Länder bitten um Maßnahmen für Transportsystem

Italien, Frankreich, Deutschland und Spanien haben einen Appell an die EU-Kommission für sofortige Maßnahmen zugunsten des von der Coronavirus-Krise schwer betroffenen Transportwesens gerichtet.

Die 4 Verkehrsminister  fordern starke Maßnahmen von der EU.
Die 4 Verkehrsminister fordern starke Maßnahmen von der EU. - Foto: © APA (dpa) / Jens Kalaene
Die Verkehrsminister der 4 Länder fordern von Brüssel „starke Maßnahmen“, um kurz- und mittelfristig auf die Bedürfnisse des von der Krise belasteten Transportwesens reagieren zu können.

In ihrem Schreiben richteten sich die Verkehrsminister an EU-Verkehrsministerin Adina Valean. Sie fordern darin Transportfreiheit im Rahmen der EU für lebenswichtige Waren wie Lebensmittel, Medikamente und Treibstoff. Gefordert wurde, dass Gesundheitschecks an den EU-Binnengrenzen auf „transparente, koordinierte und nicht-diskriminierende Weise“ erfolgen.

Die Minister sprechen sich für eine koordinierte Initiative zum Schutz von Schiffen mit Flagge der EU-Länder aus, die nicht unter „diskriminierendem Verhalten“ anderen Länder leiden dürften. Hinzu solle eine Taskforce zur Koordinierung der Krise für das Transportsystem auf EU-Ebene eingerichtet werden.

Gebeten wird auch um Stützungsmaßnahmen für den Transportsektor in all seinen Formen – Straße, Schiene, Luftfahrt. Ziel sei Transportfirmen mit Liquiditätsproblemen zu unterstützen, hieß es im Schreiben.

apa

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