Donnerstag, 26. Dezember 2019

4 neue Fahrzeuge für Landesstraßendienst

Landesrat Alfreider und Abteilungsdirektor Sicher haben den Mitarbeitern des Straßendienst kürzlich 4 neue Radlader übergeben. Laut Alfreider ist eine Erneuerung des Fuhrparks dringend notwendig.

•Übergabe der neuen Fahrzeuge für den Landesstraßendienst.
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•Übergabe der neuen Fahrzeuge für den Landesstraßendienst. - Foto: © lpa/Roman Clara

Geliefert und bereits einsatzbereit sind 4 neue Fahrzeuge für den Landesstraßendienst. „Nach den Unwettern von Mitte November hat sich gezeigt, wie wichtig eine moderne Ausrüstung besonders in Notsituationen ist, damit schnell und effizient reagiert werden kann“, sagt Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider, der vor Kurzem mit Abteilungsdirektor Philipp Sicher einige neue Fahrzeuge im Stützpunkt in Bozen Süd den Mitarbeitern übergeben hat.

Bei den 4 Fahrzeugen handelt es sich um 2 unterschiedliche Arten von Radladern, die der Straßendienst nun für die Wintersaison in Betrieb nehmen kann. Die neuen Maschinen werden für das Beladen der Silostreuer, sowie für die Reinigung der Straßen bzw. Böschungen verwendet.

„Es sind insgesamt 5 Radlader angekauft worden, und zwar für die Straßendienste Vinschgau, Burggrafenamt, Unterland, Salten/Schlern und Eisacktal“, sagt Abteilungsdirektor Philipp Sicher. Dafür werden 326 962 Euro investiert.

„Der Fuhrpark wird in den nächsten Monaten und Jahren schrittweise erneuert, damit unsere Straßen auch in Zukunft gut gewartet und sicher bleiben können“, sagt Alfreider. Durch die Ausarbeitung eines Zehnjahresplans werden schrittweise 48 Fahrzeuge ausgetauscht und durch neue emissionsarme Fahrzeuge ersetzt.

Zehnjahresplan für einen effizienten Fuhrpark

Insgesamt will das Land 48 neue Fahrzeuge, darunter Lastkraftwagen, Unimogs, Lieferwagen, Mähgeräte, Schneeräumfahrzeuge, Kehrfahrzeuge, Personenwagen, Stapler usw. kaufen. Die alten, nicht mehr zuverlässig funktionierenden Fahrzeuge mit hohem Betriebsalter, die ständig repariert werden müssen, werden nun ausgemustert und schrittweise eingetauscht oder verschrottet. Mit dem Neuankauf, für den das Land 6,8 Millionen Euro investiert, wird das durchschnittliche Alter der Fahrzeuge auf die Hälfte verringert.

Weitere Fahrzeuge des Straßendiensts sollen in den kommenden 10 Jahren schrittweise ausgetauscht werden. Bis 2030 werden 9 Millionen Euro investiert und bis 2027 weitere 6 Millionen Euro. Derzeit besteht die Flotte des Straßendiensts aus 749 Fahrzeugen. Nach Umsetzung des Zehnjahresplans werden es nur mehr 619 Fahrzeuge sein. Diese werden allerdings vielseitig nutzbar sein, so der Landesrat.



lpa/san