Dienstag, 23. Februar 2021

Mehrere Mutationen in Südtirol: Über 250 Fälle nachgewiesen

4 neue Fälle der südafrikanischen Coronavirus-Mutation in Südtirol sind am Dienstagvormittag bestätigt worden. Insgesamt wurden damit bereits über 250 Fälle unterschiedlicher Mutationen des Coronavirus in Südtirol nachgewiesen.

Auch die neuen Fälle der Südafrika-Variante wurden im Burggrafenamt festgestellt.
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Auch die neuen Fälle der Südafrika-Variante wurden im Burggrafenamt festgestellt. - Foto: © shutterstock
Die 4 Mutations-Fälle wurden in den Gemeinden Meran, Riffian und Lana festgestellt. Damit sind insgesamt 16 Fälle der Südafrika-Mutation bestätigt. Neben dieser Form zirkulieren in Südtirol auch andere Mutanten, darunter am häufigsten die spanische (163 Fälle) und die englische Variante (96 Fälle).

Der Generaldirektor des Südtiroler Sanitätsbetriebes Florian Zerzer bestätigte gegenüber dem Tagblatt „Dolomiten“, dass vorerst keine weiteren Maßnahmen für andere Gemeinden notwendig seien, weil sich das Infektionsgeschehen damit weiterhin auf die bereits betroffenen Gebiete im Burggrafenamt beschränke.

Seit dem gestrigen Montag dürfen die Gemeinden Meran, Riffian, St. Pankraz und Moos in Passeier nur noch mit einem negativen PCR- oder Antigentest verlassen werden, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Dasselbe gilt ab dem morgigen Mittwoch auch für Mals, Lana, Kuens, St. Martin und St. Leonhard in Passeier. STOL hat berichtet.

In Meran wurden am Montag bereits tausende Pendler kontrolliert.

Immunologe Prof. Bernd Gänsbacher erklärt im Videointerview, wie sich die Corona-Lage in Südtirol durch die Mutationen verändert und welche Auswirkungen diese auf die Impfung haben:

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stol

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