Donnerstag, 31. Januar 2019

400 Jugendliche starten mit „Promemoria Auschwitz“

Das Land Südtirol bietet gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft der Jugenddienste, Arciragazzi und Deina Alto Adige Südtirol auch heuer wieder die Möglichkeit 165 jungen Menschen im Alter von 17 bis 25 Jahren am Bildungsprojekt „Promemoria Auschwitz“ teilzunehmen. Die 400 junge Menschen aus dem Trentino und aus Südtirol trafen sich im Auditorium Haydn in Bozen wurden gemeinsam von den Organisatoren, verschiedenen Vertretern von Vereinen und den zuständigen Landesräten verabschiedet.

Die wichtigsten Stationen des Projektes in Krakau sind Besuch der Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau, die Fabrik von Oskar Schindler und das ehemalige jüdische Ghetto. - Foto: AGJD
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Die wichtigsten Stationen des Projektes in Krakau sind Besuch der Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau, die Fabrik von Oskar Schindler und das ehemalige jüdische Ghetto. - Foto: AGJD

Vom 31. Januar bis 6. Februar machen sich die Teilnehmer aus Südtirol zusammen mit Gleichaltrigen aus dem Trentino und Tirol auf den Weg. 

Gemeinsam werden sie dann Richtung Brenner fahren. Von dort startet dann der Zug Richtung Krakau mit 700 jungen Menschen aus Südtirol, aus Tirol, dem Trentino und weiteren Regionen Italiens.

Ein Zeichen gegen das Vergessen

Die „Reise der Erinnerung“ ist als mehrsprachiges Projekt angelegt, das die Beschäftigung der gemeinsamen Geschichte des 20. Jahrhunderts und das Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb des Landes, der Region und der Euregio fördern soll.

165 Teilnehmende aus Südtirol werden sich zusammen mit ihren Kollegen aus dem Trentino und aus Tirol auf die zweisprachige Bildungsreise begeben. Insgesamt werden sich 700 Jugendliche aus Südtirol, dem Trentino, aus Tirol und weiteren Regionen Italiens gemeinsam auf diese besondere Reise, die Reise der Erinnerung, begeben.

Intensive Vorbereitung vor dem Start

Auf die Reise selbst haben sich die Jugendlichen, begleitet von Tutoren, intensiv vorbereitet, unter anderem standen Treffen zur Vertiefung historischer Themen, der Besuch der Synagoge in Meran sowie zahlreiche gemeinsame Begegnungen auf dem Programm.

Die wichtigsten Stationen des Projektes in Krakau sind Besuch der Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau, die Fabrik von Oskar Schindler und das ehemalige jüdische Ghetto.

Treffen um das Erlebte aufzuarbeiten

Abgerundet wird das Projekt von einem zweitägigen Nachtreffen in Toblach im März, bei dem das Erlebte, verbunden mit einem Ausblick in die Zukunft, im Mittelpunkt stehen. Die Eindrücke und die Erfahrungen sind vielfältig.

Jeder Teilnehmende spiegelt diese anders wieder und trägt unterschiedliche Erinnerungen mit sich, und doch werden die meisten kleinen und größeren Ungerechtigkeiten, rassistischen Äußerungen und Intoleranz anders gegenüberstehen.

stol

stol