In Serfaus (Bezirk Landeck) ist ein 41-jähriger Einheimischer am Vormittag von einem Schneebrett erfasst und verschüttet worden. Aus fast zweieinhalb Metern Tiefe wurde er geborgen und musste reanimiert werden <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/nordtirol-person-nach-lawinenabgang-in-serfaus-in-lebensgefahr" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">(STOL hat berichtet)</a>. <BR /><BR />Der Mann starb später in der Innsbrucker Klinik. Damit sind seit Freitag fünf Menschen durch Schneemassen gestorben. Landesweit wurde am Samstag wegen der großen Lawinengefahr AT-Alert ausgelöst.<h3> 13 Lawinenabgänge</h3>Bis zum Samstagnachmittag wurden der Leitstelle Tirol laut APA-Anfrage 13 Lawinenabgänge gemeldet. Nach derzeitigem Stand dürften alle anderen ohne Personenbeteiligung gewesen sein. Neun galten gesichert als negativ, bei den anderen drei musste erst der Hubschrauber zur Abklärung starten, um Personenbeteiligung ausschließen zu können.<BR /><BR />Wegen der anhaltend großen Lawinengefahr löste das Land Tirol am Samstagvormittag landesweit den AT-Alert aus. Alle eingeloggten Mobiltelefone wurden damit auf die Schneebrett-Gefahr im Freien aufmerksam gemacht, wie das Land Tirol in einer Presseaussendung am Samstag bekannt gab. Experten warnen eindringlich vor Fahrten im freien Gelände. <h3> Bereits am Freitag Tote und Verletzte</h3>Bereits am Freitag war es in Nordtirol <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/lawinenabgang-in-nordtirol-forderte-einen-toten" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">wie berichtet</a> zu tödlichen Lawinenabgängen gekommen. Vier Personen verloren durch Schneebretter ihr Leben. Bei insgesamt 33 Einsätzen mussten auch zahlreiche Verletzte versorgt werden. <BR /><BR />Nach Anforderung der Landeswarnzentrale Tirol ist auch das Bundesheer Samstagfrüh zum Assistenzeinsatz für die Unterstützung der örtlichen Lawinenkommission ausgerückt.