„Zur Atemschutzmontur gehören Hose, Stiefel, Jacke, Helm, Brandschutzhandschuhe, Atemschutzmaske sowie das Atemschutzgerät mit Atemluftflasche“, erklärt Matthias Ploner, Atemschutzwart der Freiwilligen Feuerwehr Milland. Die Atemschutzmontur kommt laut Ploner bei Bränden im Inneren eines Gebäudes, aber auch im Freien zum Einsatz – immer dann, wenn die Umluft gefährlich werden kann. Insgesamt mache sie ein Mehrgewicht von rund 15 Kilogramm aus. „Das beansprucht die Kondition“, weiß er.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1311270_image" /></div> <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1311273_image" /></div> <BR /><BR />Ihre Kondition und Fertigkeiten in voller Atemschutzmontur haben die Millander Wehrmänner bereits in der Vergangenheit unter Beweis gestellt, zum Beispiel beim internationalen Feuerwehr-Wettbewerb „Garda Lift on Fire“ in Riva del Garda. Dort konnten sie sich unter den Top 50 der insgesamt 270 europaweiten Teilnehmer platzieren. Auch damals galt es, Stufen und Höhenmeter zu überwinden. Beim Möltner Finnencup für Atemschutzträger hingegen konnten sie die beste Mittelzeit erzielen.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1311276_image" /></div> <BR /><BR />Nun haben sich die Wehrmänner der Freiwilligen Feuerwehr Milland dem bisher herausforderndsten Wettbewerb gestellt – als einzige Südtiroler Teilnehmer beim „Stairways to Heaven & Firefighter Challenge“ in Piotta in der Schweiz. Dabei mussten sie 4261 Stufen und 780 Höhenmeter in voller Atemschutzmontur bewältigen.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1311279_image" /></div> <BR /><BR />Die größte Herausforderung bestand laut Ploner darin, „genügend Kondition und Willenskraft aufzubringen, um den gesamten Parkour zu bewältigen“. Am Ende bewiesen die Millander Wehrmänner sowohl Kondition als auch den nötigen Biss. Allen vier Teilnehmern der Millander Feuerwehr gelang es laut Ploner, das Ziel zu erreichen, „die genaue Platzierung muss noch bekannt gegeben werden.“<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1311282_image" /></div> <BR /><BR />Neben dem Reiz, „die eigene Belastbarkeit zu testen, sind auch die Kameradschaft und der Austausch mit Feuerwehren aus den unterschiedlichsten Gegenden die Hauptgründe für unsere Teilnahme an solchen Wettbewerben“, erklärt der Atemschutzwart. Gelegenheit dazu bietet sich schon bald wieder: Für die Feuerwehr Milland stehen bereits die nächsten Wettkämpfe an – darunter ein Bewerb in Riva del Garda sowie der „1000er Stägli Lauf“ in der Schweiz im Oktober.