Beide Kompanien versäumen keine Gelegenheit, gemeinsames zu Veranstaltungen und in einer einheitlichen Formation auszurücken. Im Laufe der Jahre konnten viele Freundschaften, auch unter den Familien der Schützen, aufgebaut werden. „Wir Schützen setzen Zeichen und leben beispielhaft eine unzertrennbare Verbindung. Mögen sich viele Politiker und öffentliche Institutionen ein Beispiel nehmen, wie man mit guten Willen – einst durch Gewalt getrenntes – zusammenführen kann“, sagte der Hauptmann der Schützenkompanie Meran, Renato des Dorides, in seiner Begrüßungsansprache.Anlässlich der Jahrtagfeier der Wiltener Rotjacken besuchten die Meraner Schützen ihre Partner in Wilten. Nach dem Besuch des Gottesdienstes in der Stiftskirche von Wilten fand ein witterungsbedingt verkürzter Festakt vor der Stiftskirche statt. Abt Raimund Schreier des Stiftes Wilten und Landtagspräsident a. D. Helmut Mader (Ehrenmitglied der Schützenkompanie Wilten) sowie hohe Vertreter des Militärkommandos Tirol schritten unter den Marschmusik Klängen der Musikkapelle Wilten die lange Front der Formationen ab. Vor der Auflösung des Festzuges in St. Bartlmä folgte die obligatorische Defilierung vor Vetretern der Stadt Innsbruck und des Schützenbundes.In Erinnerung an 45 Jahre Partnerschaft überbrachten die Schützen der Meraner Kompanie eine nicht zu klein gehaltene Flasche Lagrein mit dem Bild-Etikett einer gemeinsamen Ausrückung der beiden Schützenkompanien in Wien.Erfolgreich verlief auch der Aufruf des Meraner Hauptmanns zur Beteiligung an der Spendenaktion für die Sanierung des A.Hofer Denkmals in Meran.