<P><p class=" text-left">Vom 18. bis 30. August hat eine militärische Taucher-Spezialeinheit der italienischen Marine aus Ancona, die auf die Durchführung komplexer Unterwassereinsätze spezialisiert ist, auf Anfrage des Regierungskommissariats von Bozen zum 7. Mal Tauchgänge im Vahrner See unternommen. Dabei wurden rund 4500 Sprengkörper vom Grund des Sees gefischt. </p><p class=" text-left">Insgesamt wurden während diesem Einsatz 4557 Gewehrbomben österreichischer Herkunft gesichert, die noch aus der Zeit des 1. Weltkriegs stammten und nun bereits seit rund 100 Jahren auf dem Grund des Sees verweilten. Entschärft wird die Munition nun von Bombentechnikern in Trient.</p><p class=" text-left">Korvettenkapitän Marco Cassetta warnt die Bevölkerung zu ihrem eigenen Schutz ausdrücklich davor, ähnliche explosive Gegenstände oder Kriegsdelikte anzufassen bzw. sich ihnen anzunähern.</p><p class=" text-left">Ein eventueller Fund sollte sofort an die zuständige Behörde oder an die lokalen Carabinieri gemeldet werden, um etwaige davon ausgehende Gefahren zu klären.</p><p class=" text-left">stol</p></P>