Samstag, 16. Januar 2021

5 Tote bei Angriff in Mexiko-Stadt – Bandenhintergrund vermutet

Bei einem bewaffneten Angriff in Mexiko-Stadt sind 5 Menschen ums Leben gekommen. Dies ging aus einer Mitteilung des Sicherheitssekretariats der mexikanischen Hauptstadt am Samstag hervor, wonach die Generalstaatsanwaltschaft von Mexiko-Stadt eine Untersuchung eingeleitet hat.

3 der 5 Männer, auf die geschossenworden war, starben noch vor Ort, während 2 weitere ihren Verletzungenspäter im Krankenhaus erlagen.
3 der 5 Männer, auf die geschossenworden war, starben noch vor Ort, während 2 weitere ihren Verletzungenspäter im Krankenhaus erlagen. - Foto: © shutterstock
Mexikanischen Medienberichten zufolge
handelt es sich bei einem der Opfer vermutlich um Roberto Erasmo „N“ alias „El Robert“, ein mutmaßliches Mitglied des lokalen Kartells
„Unión Tepito“.

Der Angriff ereignete sich laut der Mitteilung des
Sicherheitssekretariats im Hauptstadt-Distrikt Miguel Hidalgo. Erste
Berichte deuteten darauf hin, dass die herbeigerufene Polizei
ärztliche Hilfe anforderte. 3 der 5 Männer, auf die geschossen
worden war, starben noch vor Ort, während 2 weitere – Medien
zufolge „El Robert“ und vermutlich sein Cousin – ihren Verletzungen
später im Krankenhaus erlagen.

Mexiko-Stadt hat rund 9 Millionen Einwohner. Der Großraum ist mit
etwa 22 Millionen Einwohnern der bevölkerungsreichste Nordamerikas.
Wie ganz Mexiko leidet die Hauptstadt unter hohen Gewaltraten. In
dem Land mit 130 Millionen Einwohnern wurden im Jahr 2019 fast 100 Mordopfer pro Tag registriert.

Die Gewalt geht zu einem großen Teil auf das Konto von Kartellen und
Banden, die in Drogenhandel, Entführungen und Erpressung verwickelt
sind und sich Verteilungskämpfe liefern oder Racheakte verüben. Oft
haben die Gangster Verbindungen zu örtlichen Sicherheitskräften.

dpa

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