<BR />Gegen 20.45 Uhr war am Sonntagabend Alarm geschlagen worden: Eine Person war am „Neuen Weg“ rund 50 Meter in die Tiefe gestürzt. Sofort machten sich 13 Bergretter im CNSAS Eppan auf den Weg zur Unfallstelle. <h3> Verletzten bei Kälte und Schnee durchs steile Gelände getragen </h3>Unterstützt wurden sie vom Weißen Kreuz Überetsch sowie dem Notarzt des Roten Kreuzes. Kälte und Schnee erschwerten die Bedingungen vor Ort erheblich und gestalteten den Einsatz äußerst schwierig, betonen die Retter.<BR /><BR />Wegen der widrigen Wetterverhältnisse war der Einsatz eines Notarzthubschraubers nicht möglich – aus diesem Grund mussten die Retter die schwerverletzte Person durch das steile und unwegsame Gelände tragen. <h3> 4-stündiger Bergungseinsatz </h3>„Erst gegen ein Uhr nachts konnte die verletzte Person schließlich an die Rettungskräfte übergeben werden“, berichteten die Bergretter – damit nahm die Bergungsaktion insgesamt rund 4 Stunden in Anspruch.<BR /><BR /><BR /><BR />Die genaue Unfallursache ist derzeit noch unklar. Indes appellieren die Rettungskräfte „an alle Wanderer und Bergsportler, in der winterlichen Jahreszeit besonders vorsichtig zu sein und sich auf die erschwerten Bedingungen einzustellen.“