Der Sanitätsdienst des Veranstalters leistete in 651 Fällen Hilfe.<BR />„Aus Sicht der Feuerwehr war es eine sehr entspannte Veranstaltung“, bilanzierte der Sprecher. Er lobte ausdrücklich die gute Kooperation mit Veranstalter, Polizei, Rettungsdiensten und anderen Beteiligten.<h3> Auch Polizei zufrieden</h3>Die Polizei hatte noch in der Nacht eine positive Bilanz ihres Einsatzes gezogen. Vereinzelt habe es Straftaten gegeben, darunter Betrugsdelikte, Beleidigungen, Bedrohungen, gefährliche Körperverletzungen und Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. Bis zum Veranstaltungsende gegen 22 Uhr nahm die Polizei 39 Menschen vorübergehend fest.<BR />Ein Polizeisprecher sagte, gemessen an der Zahl der Teilnehmenden sei die Veranstaltung „störungsarm“ gewesen. Mehrere Zehntausend Menschen hatten im Großen Tiergarten zwischen dem Großen Stern und dem Brandenburger Tor bei der Party-Demo gefeiert.<h3> Erste Großveranstaltung nach CSD-Anschlag</h3>Das als Demonstration angemeldete Spektakel war die erste Großveranstaltung in Berlins Mitte nach dem islamistischen Terroranschlag am Rande des Christopher Street Days (CSD) vor drei Wochen. Der Rave fand unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen statt, die Polizei bot 1500 Einsatzkräfte, Hubschrauber und Drohnen auf. Bei der Feuerwehr waren rund 200 Helfer zusätzlich zu den sonst üblichen etwa 600 Kräften im Dienst.