Sonntag, 14. Februar 2021

50 Tote nach Sturzflut in Indien geborgen

Gut eine Woche nach einer verheerenden Sturzflut im indischen Himalaya-Gebiet ist die Opferzahl auf mindestens 50 Tote gestiegen. 12 weitere Leichen seien nun geborgen worden, teilten die Behörden am Sonntag mit. 154 Menschen würden immer noch vermisst.

154 Menschen noch immer vermisst.
154 Menschen noch immer vermisst. - Foto: © APA (Indo-Tibetan Border Police (ITBP)) / -
Am Morgen des 7. Februars war ein riesiger Gletscher von einem Berg abgebrochen und in einen Fluss gestürzt. Das Unglück ereignete sich auf gut 2000 Metern Höhe im nördlichen Bundesstaat Uttarakhand. Die Schlamm- und Wassermassen beschädigten 2 Elektrizitätswerke sowie 5 Brücken. Sie schwemmten Straßen und Häuser weg.

Die Chancen, noch Überlebende zu finden, gehen gegen Null. Die Räumungsarbeiten in einem zugeschütteten Tunnel, in dem noch mehr Opfer ausgegraben werden könnten, gehen weiter.

„Es ist eine Herkulesaufgabe. Wir haben 150 Meter Dreck und Trümmer aus einen 2,5 Kilometer langen Tunnel geräumt, aber wir werden die Rettungsbemühungen fortsetzen“, sagte Polizeichef Ashok Kumar.

apa

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