Dienstag, 30. März 2021

529 Todesopfer und 16.017 Neuinfektionen in Italien

In Italien ist die Zahl der Todesopfer am Dienstag gegenüber dem Vortag stark gestiegen. 529 Corona-Tote wurden registriert, am Vortag waren es 417. Es gab außerdem 16.017 Neuinfektionen nach 12.916 am Vortag, teilte das Gesundheitsministerium in Rom mit.

Die Zahl der in den Spitälern behandelten Patienten stieg von 29.163 auf 29.231.
Die Zahl der in den Spitälern behandelten Patienten stieg von 29.163 auf 29.231. - Foto: © ANSA / ALESSANDRO DI MARCO
Insgesamt kamen seit Beginn der Pandemie im Februar 2020 in Italien 108.879 Menschen infolge einer Corona-Infektion ums Leben, bei 3,45 Millionen Menschen wurde eine Infektion bestätigt.

Die Zahl der in den Spitälern behandelten Patienten stieg von 29.163 auf 29.231. Auf den Intensivstationen wurden 3.716 Personen betreut, das sind fünf weniger als am Vortag. 301.451 Testabstriche wurden genommen. In Südtirol wurden in den vergangenen 24 Stunden 180 Neuinfektionen mit dem Coronavirus festgestellt: 75 mittels PCR-Abstrich und 105 mittels Antigen-Test. 25 Patienten werden intensivmedizinisch behandelt – einer davon im Ausland. 2 Personen starben hierzulande im Zusammenhang mit dem Virus.

Italien will bis Ende April mehr als 500.000 Menschen pro Tag impfen. Erwartet werden zwischen Montag und Ostersonntag drei Millionen Impfstoff-Dosen. In einer Woche sollten so mehr Ampullen eintreffen, als in 45 Tagen zwischen Jänner und Februar geliefert worden waren.

In Italien wurde am Dienstag die Schwelle von drei Millionen Geimpften mit der zweiten Dosis überschritten. Insgesamt wurden 9,6 Millionen Dosen gespritzt, das entspricht 85,8 Prozent aller Impfdosen, die den Regionen bisher zugeteilt wurden. Ziel der Regierung sei es, bis zum 30. September die Impfung von 80 Prozent der Bevölkerung zu erreichen, wobei den Schwächsten sofortige Priorität eingeräumt wird, sagte der Regierungskommissar für den Coronavirus-Notstand Francesco Paolo Figliuolo.

apa/stol