Dienstag, 23. Oktober 2018

5350 Euro veruntreut: Haftstrafe

Ein ehemaliger Angestellter von Haus Emmaus in Leifers hat im Rahmen eines Vergleiches am Bozner Landesgericht einer Haftstrafe von einem Jahr und zehn Monaten wegen Veruntreuung zugestimmt.

Der Mann wurde zu einer Haftstrafe von einem Jahr und zehn Monaten wegen Veruntreuung verurteilt.
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Der Mann wurde zu einer Haftstrafe von einem Jahr und zehn Monaten wegen Veruntreuung verurteilt. - Foto: © LPA

Der Angeklagte war vor dem Richter Emilio Schönsberg erschienen. Haus Emmaus ist eine Wohngemeinschaft der Caritas, in der HIV-Positive und AIDS-Kranke leben.

Die Taten ereigneten sich in der Zeitspanne zwischen 2015 und 2016. Der damals im Haus Emmaus Angestellte benutzte die Bankomat-Karte einer Frau, die in Haus Emmaus untergebracht war, um für sich selbst Einkäufe zu tätigen, anstatt, wie er beauftragt war, für die Frau. Insgesamt wurde das Konto mit 5.350 Euro belastet. Der Angeklagte hat bereits einen Teil des Geldes zurückerstattet.

Auch ein anderer Mitarbeiter der Caritas muss sich mit demselben Vorwurf vor Gericht verantworten. Diesem wurde auch vorgeworfen, Medikamente aus dem Haus Emmaus entwendet zu haben. 

Beide Männer waren nach den Vorfall entlassen worden.

ansa/stol

stol