Freitag, 23. Juni 2017

6-jähriges Kind stirbt in Monza an Masern

Es dürfte die ohnehin schon angespannte Impfdebatte in Italien weiter anfeuern: Am Donnerstagvormittag ist in Monza ein 6-jähriger Junge an Masern gestorben. Seine älteren Geschwister hatten ihn angesteckt. Sie sollen nicht geimpft gewesen sein.

Der Junge befand sich bereits seit 15. März zur Behandlung seiner Leukämie-Erkrankung im San-Gerardo-Krankenhaus in Monza.
Der Junge befand sich bereits seit 15. März zur Behandlung seiner Leukämie-Erkrankung im San-Gerardo-Krankenhaus in Monza. - Foto: © shutterstock

Der Junge befand sich bereits seit 15. März zur Behandlung seiner Leukämie-Erkrankung im San-Gerardo-Krankenhaus in Monza. Am Donnerstagvormittag starb er, wie das Krankenhaus und der lombardische Sozialassessor Giulio Gallera mitteilten.

Wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtet, soll sich der Junge bei seinen älteren Geschwistern mit Masern infiziert haben. Die Eltern sollen sich trotz der Krankheit ihres jüngsten Kindes gegen eine Impfung seiner älteren Geschwister ausgesprochen haben.

Laut Assessor und Krankenhaus hätte eine Impfung den Tod des 6-Jährigen verhindern können, so Ansa.

stol

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