Freitag, 10. Juli 2015

60 straffällige Personen aus Südtirol ausgewiesen

Quästor Lucio Carluccio greift durch, vor allem wenn es um die "Unbelehrbaren" geht. Laut Regierungskommissariat wurden im vergangenen Jahr 60 Personen aus Südtirol ausgewiesen.

60 Personen wurden 2014 aus Südtirol "verbannt".
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60 Personen wurden 2014 aus Südtirol "verbannt". - Foto: © APA/EPA

Erst am Mittwoch hat der Quästor einen 24-jährigen Mann aus Albanien des Landes verwiesen. Ihm werden mehrere Straftaten vorgeworfen (STOL hat berichtet). Ein klassischer Fall? 

Die betroffenen Personen, so das Regierungskommissariat, stammen vorwiegend aus dem nordafrikanischen Raum und aus den Balkanstaaten.

"Über das Alter der Ausgewiesenen wird nichts mitgeteilt, was für mich nicht erklärbar ist, denn man wird wohl wissen, wen man ausweist oder besaßen die betroffenen Personen nicht mal einen Ausweis?", ereifert sich der Abgeordneten Sigmar Stocker. 

Strenge Gesetze sind wichtig

Die Ausweisungsmaßnahmen wurden wegen illegalen Aufenthalts im italienischen Staatsgebiet, Eigentumsdelikten, Gewaltverbrechen und Verstößen gegen die Rauschgiftgesetzgebung erlassen.

"Man kann ganz klar feststellen, dass unkontrollierte Einwanderung und lasche Gesetze Kriminalität nach Südtirol bringen“, betont der Abgeordnete.

Die ausgewiesenen Personen lebten vor allem in den Ballungszentren - sprich in den Städten. "Es stehen also besonders die Bürgermeister unserer Städte in der Pflicht, sich vermehrt um die Sicherheit unserer Bürger zu kümmern", so Stocker.

stol

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