Damit würde ein Bau entstehen, der gleich hoch ist wie das Hotel oder das nebenliegenden Landesamt.<BR /><BR />Die Interessenten, zu denen nicht nur die Raika, sondern auch Franz Staffler (Hotel „Laurin“), Heinz Peter Hager und die Genossenschaft Waltherhaus gehören, haben im Stadtrat bereits vorgefühlt. Vor einiger Zeit wurde dort ein Projektvorschlag eingebracht, der für Diskussionsstoff gesorgt hat. Demnach soll der heute oberirdisch bestehende Laurin-Parkplatz in den Untergrund verlegt und komplett überbaut werden. <BR /><BR />„Im neuen Gebäude ist die Erweiterung der Landesraiffeisenbank geplant“, berichtet Vizebürgermeister und Urbanistikstadtrat Stephan Konder. Neben Büros könnten jedoch auch Wohnungen und Geschäfte entstehen. In einer ersten Reaktion hat der Stadtrat klare Indikationen für das Projekt gegeben. Federführend hat sich dabei Stadträtin Johanna Ramoser dafür eingesetzt, dass das Volumen deutlich reduziert werden soll. „In diesem Stadtbereich ein neues Gebäude zu errichten, das gleich hoch ist wie die nebenliegenden Bauten ist nicht zielführend“, sagt sie. Auch Konder betont, dass das Ausmaß der Kubatur auf jeden Fall „zu heftig“ sei. Zudem spricht sich Ramoser klar dagegen aus, dass in den Neubau Geschäfte einziehen könnten. „Davon haben wir im Zentrum wirklich genug und bereits jetzt sind Leerstände ein großes Thema“, erinnert die Stadträtin. Zudem entstehe, nur wenige Meter entfernt, das große, neue Kaufhaus im WaltherPark.<BR /><BR />Das sogenannte „Laurin-Projekt“ sieht unter anderem vor, dass in der heutigen Schlernstraße die Zufahrt zur unterirdischen Parkgarage entstehen soll. Damit würde der Bereich vor dem Hotel „Laurin“ bis hin zur Kreuzung mit der Gerber- und der Raingasse zu einer komplett verkehrsberuhigten Zone. Vorgesehen sind unter anderem auch Radstellplätze. „Solche wären in der Zone wünschenswert, eventuell auch überdacht“, sagt Konder. Was hingegen die möglichen Wohnungen im Neubau angehen, fordert Ramoser, dass es sich um konventionierte Wohnungen handeln müsse, um den Wohnbedarf Einheimischer zu decken. Die Projektwerber haben sich nun entschlossen, einen Ideenwettbewerb auszuschreiben, um ein geeignetes Projekt ausfindig zu machen, das dann in der Gemeinde eingereicht werden kann. <BR />