Dienstag, 02. Juni 2020

Schenna: Karl Messavilla stirbt bei Bergunfall im Fassatal

Am Pfingstmontag gegen 23 Uhr ging bei der Bergrettung des Fassatales der Alarm ein. Ein Mann war von einer Tour im Fassatal nicht mehr zurück gekehrt. Umgehend wurde mit der Suche begonnen. In den frühen Morgenstunden dann die traurige Gewissheit: Karl Messavilla aus Schenna war ausgerutscht und konnte in der Heini-Holzer-Rinne nur mehr tot geborgen werden.

Karl Messavilla war ein erfahrener Alpinist.
Karl Messavilla war ein erfahrener Alpinist.
Karl Messavilla hatte am Pfingstmontag bei der Schutzhütte Monti Pallidi an der Straße vom Sellajoch in Richtung Pordoijoch im Fassatal sein Auto abgestellt. Von dort brach er alleine und gut ausgerüstet zu einer Bergtour in das Val Lasties auf.

Nachdem der 61-Jährige bis in die späten Abendstunden nicht zurückgekehrt war, hatten sich Angehörige an die einheitliche Notrufnummer 112 gewandt. Noch in der Nacht wurde daraufhin eine Suchaktion gestartet, bei der unter anderem ein Helikopter die Zone rund um die Val Lasties abflog, wo der Mann unterwegs gewesen war.

Vorerst blieb die Suche jedoch erfolglos. In den frühen Morgenstunden fuhren die Bergretter fort und machten gegen 6.30 Uhr den traurigen Fund: Auf einer Höhe von 2400 Metern lag der leblose Körper des 61-Jährigen. Dieser war vermutlich in der schneebedeckten Holzer-Rinne ausgerutscht.

stol