Der eigentümliche Vorfall ereignete sich in der kleinen Gemeinde Cibiana di Cadore in Belluno, die für ihre Eisdielen, die Wandmalereien an den alten Häusern und das Museum von Reinhold Messner auf dem Monte Rite weltberühmt ist. <BR /><BR />Die Hauptrolle spielte der pensionierte venezianische Bankier Sandro Gerardi, 68, der immer in den Ferien nach Cibiana kommt.<BR /><BR />Nachdem er eine Liste aufgestellt hatte, um dem Bürgermeister das Risiko zu ersparen, das gesetzliche Quorum nicht zu erreichen, sah er sich schlussendlich – völlig überrascht und ungewollt – selbst als Sieger. <BR /><BR />Er nahm am Ende die Wahl doch an und hatte sich bereit erklärt, die Gemeinde im Sinne von Mattia Gosetti weiter zu verwalten: „Mattia hat gut gearbeitet, ich werde mich dafür einsetzen, dass die Kontinuität der bisherigen Verwaltung gewahrt bleibt, denn der Erhalt oder Verlust der 1,6 Millionen Euro aus der Ankündigung der Gemeinden und der 680.000 Euro für die Unternehmen wird für die Wiederbelebung der Stadt ausschlaggebend sein.“<BR /><BR />Und was sagt der unterlegene Kandidat Mattia Gosetti? Er erklärte lediglich: „Ich trete demütig einen Schritt zurück.“