Innsbruck – Sie wollen nicht aufgeben. Sieben Stunden nach dem Einbruch in René Benkos Igler Villa sind laut tt.com vermutlich dieselben Täter am Samstagabend erneut auf dem Anwesen des Milliarden-Pleitiers aufgetaucht. Der Innsbrucker Masseverwalter Stefan Geiler wundert sich über die Hartnäckigkeit der Einbrecher: „Die Villa ist bestens überwacht, da ist nichts drinnen, was man stehlen kann.“<BR /><BR />Rückblende: Der erste Einbruchsalarm des vergangenen Wochenendes ging am Samstag gegen 13 Uhr bei der Innsbrucker Polizei ein. Ein Großeinsatz war die Folge. Wie die Beamten feststellen konnten, hatten unbekannte Täter eine Tür der Benko-Villa aufgebrochen, aber offenbar nichts gestohlen. Die Fahndung blieb ohne Ergebnis.<h3> Flucht durch den Wald</h3>Vermutlich dieselben Täter versuchten gegen 20 Uhr erneut ihr Glück. Diesmal schafften es die Einbrecher – so berichtet tt.com – nur auf das Benko-Grundstück, nicht aber in die Villa. Die Männer flüchteten ohne Beute durch den Wald und schlüpften so durch das Fahndungsnetz der Polizei. Dass in beiden Fällen vermutlich dieselben Täter am Werk waren, belegen die Aufnahmen der Überwachungskameras.<BR /><BR />Am Sonntagabend wurde erneut die Alarmanlage der Luxusvilla ausgelöst. Polizisten sahen außerhalb des Benko-Grundstücks in etwa 300 Metern Entfernung eine dunkel gekleidete Gestalt, die dann in einem Wald verschwand. Das Alarmierungsspiel wiederholte sich in der Nacht zum Montag. Dieses Mal leuchtete eine Taschenlampe in einem nahen Maisfeld. In beiden Fällen ist unklar, wer im Schutz der Dunkelheit um das frühere Anwesen des Ex-Milliardärs schlich, der seit eineinhalb Jahren in der Innsbrucker Justizanstalt in Untersuchungshaft sitzt. Allerdings wurde am Wochenende ein Loch im Zaun entdeckt, der Benkos Grundstück umgibt. Ob das ein Werk der Einbrecher war, ist unklar.<h3> Kein Zeichen für Intelligenz</h3>Wie die TT berichtet, erhielt die Benko-Villa bereits vor sechs Wochen Besuch von Einbrechern. Die vier Täter gelangten zwar nicht ins Gebäude, waren aber doch die Einzigen, die nicht leer ausgingen. Sie erbeuteten ein Dinosaurier-Skelett aus Edelstahl. Ein Werk des französischen Künstlers Philippe Pasqua im Wert von mindestens 50.000 Euro. Für Masseverwalter Geiler war dieser Diebstahl nicht unbedingt ein Zeichen für Intelligenz. „Solch ein Kunstwerk ist unter normalen Umständen unverkäuflich.“