Freitag, 03. Juni 2016

7 Tote bei Flut in Bayern – und die Gefahr ist noch nicht gebannt

Das ganze Ausmaß der Flutkatastrophe zeichnet sich langsam ab. Doch die Gefahr ist noch nicht vorüber. Meteorologen warnen vor neuen Unwettern.

Foto: © APA/DPA

Mindestens 7 Tote, mehrere Vermisste und Millionenschäden in Bayern: Zwei Tage nach der Flutwelle vom Mittwoch wird das ganze Ausmaß der Katastrophe klar. Orte wie Simbach am Inn und Triftern sind in weiten Teilen verwüstet, viele Häuser stehen immer noch unter Wasser. Allein im Landkreis Rottal-Inn geht der Schaden in den dreistelligen Millionenbereich.

Foto: DPA

 

Unter den Toten sind auch drei Frauen im Alter von 28, 56 und 78 Jahren. Es handele sich um Tochter, Mutter und Großmutter, berichtete die Polizei.

Angespannte Lage in NRW

Im Hochwassergebiet am Niederrhein halten die Deiche auch nach den erneuten schweren Regenfällen. Die Stadt Hamminkeln (Nordrhein-Westfalen) und das benachbarte, schon zum Münsterland zählende Isselburg blieben von den Fluten verschont. Der starke Regen hatte den Wasserstand des kleinen Flüsschens Issel von sonst einem halben Meter auf zwei Meter steigen lassen.

Neue Niederschläge

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte am Freitagmorgen vor zu viel Optimismus. „Es kommen neue Niederschläge nach Deutschland, die auch wieder Unwetterpotenzial haben“, sagte ein Sprecher. Wo die Unwetter genau zu erwarten sind, konnte der Meteorologe zunächst nicht sagen.

dpa

stol