Donnerstag, 04. April 2019

„72 Stunden ohne Kompromiss“ in vollem Gange

250 Jugendliche, 38 Projekte, 72 Stunden kompromissloser Einsatz! Südtirols größtes Jugendsozialprojekt „72 Stunden ohne Kompromiss“ ist im vollen Gange. 250 Jugendliche arbeiten seit Mittwoch mit vollem Einsatz und Begeisterung bei 38 Projekten.

Die Gruppe Peach and Love sortiert Stoffe im Haus Noah und hofft am Freitag die Gestaltung des Gartens in Angriff nehmen zu können. - Foto: SKJ
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Die Gruppe Peach and Love sortiert Stoffe im Haus Noah und hofft am Freitag die Gestaltung des Gartens in Angriff nehmen zu können. - Foto: SKJ

Miriam Schrott aus Latzfons ist im Haus Margareth in Bozen im Einsatz und erzählt: „Wir gestalten hier ein Wandgemälde im Treppenhaus, über drei Stockwerke“. Die Mitglieder des Teams Hangover sind sich einig und empfehlen anderen Jugendlichen unbedingt am Projekt 72 Stunden ohne Kompromiss teilzunehmen: „Weil man viele Erfahrungen macht, man tut Gutes und hat jede Menge Spaß“. Walter Lenzenweger, der Gruppenverantwortliche des Teams Hangover ist ihr Lehrer und meint: „Die Jugendlichen arbeiten total selbstständig und es richtig toll sie dabei zu unterstützen.“ 

Walter Lenzenweger, Gruppenverantwortlicher des Teams Hangover. - Foto: SKJ

(STOL hat am Mittwoch über den Start des Projekts berichtet)

Am Projekt wachsen

Renèe Riso aus Meran arbeitet im Haus Noah in Prissian und aufgrund des Wetters mussten sie sich am Donnerstag eine andere Aufgabe suchen. „Ursprünglich sollten wir den Garten gestalten und Gemüse und Blumen pflanzen. Jetzt räumen wir einen Raum auf und sortieren Stoffe. Die Stimmung in der Gruppe ist richtig gut und als Jugendlicher kann man an diesem Projekt eindeutig wachsen“, ist Renée von der Gruppe Peach and Love überzeugt.

Großer Dank an engagierte Personen und Südtiroler Betriebe

Die 250 Jugendlichen werden tatkräftig von engagierten Personen und Südtiroler Betrieben, die einen Beitrag zum Gelingen der „72 Stunden ohne Kompromiss“ leisten möchten, unterstützt. Farbengeschäfte, Gärtnereien, Tischlereien und viele andere Betriebe empfangen die Jugendlichen freundlich und stellen ihnen kostenlos Materialien und Werkzeuge zur Verfügung. Auch viele Einzelpersonen melden sich bei der Hotline und bieten spontane Mithilfe an oder stellen Material zur Verfügung. Farben, Pinsel, Bretter, Matratzen, Sofas, Stoffe, Pflanzen, Dekomaterialien, Fliesen, Steine, Vorhänge, Computer und vieles mehr wird den Gruppen geliehen oder geschenkt.

Welt ein Stück weit verändern

Mit all diesen Materialien und Werkzeugen sowie der tatkräftigen Unterstützung von einzelnen Fachkräften, die spontan mithelfen, gelingt es den engagierten Jugendlichen die Welt ein Stück weit zu verändern. Die eigens eingerichtete Hotline ist unter 0471 304 304 zu erreichen. Gerne können sich dort auch weitere Unterstützerinnen und Unterstützer melden.

Für all diese Sachspenden und die Unterstützung bedanken sich im Namen der Jugendlichen und der Einrichtungen die Trägervereine des Projekts: youngCaritas, Südtiroler Jugendring und Südtirols Katholische Jugend.

stol

stol