Vom Mittwoch bis Samstag leisteten sie 72 Stunden lang in Seniorenheimen, Jugendtreffs und Pfarreien wertvolle Arbeit. Am Samstag um 16 Uhr endeten die 72 Stunden mit einem Flashmob auf dem Waltherplatz in Bozen. "Mit unglaublichem Engagement krempelten die Jugendlichen die Ärmel hoch, legten Gärten und rollstuhlgerechte Hochbeete an, verschönerten Bäder, Speise- und Aufenthaltsräume, malten kahle Wände an, errichteten Fotogalerien von Heimbewohnern, organisierten Feste für Senioren und Menschen mit Behinderung, setzten Gärten instand, veranstalteten einen Flohmarkt, verschönerten Wintergärten und organisierten eine Hüttenwochenende für Jugendliche mit Behinderung", so Südtirols Katholische Jugend.Die Jugendlichen hatten dabei kaum Materialien und Werkzeuge, die nötig waren. Südtiroler Firmen unterstützten sie deshalb.Farben, Bretter, Stoffe, Möbel, Holz, Fliesen, Pflanzen, Erde, Dekomaterial und vieles mehr stellten sie den Jugendlichen kostenlos zur Verfügung. Erst dadurch konnten die Jugendlichen ihre Aufgaben erfüllen.Eine eigens eingerichtete Telefonzentrale war ebenfalls mit jungen 72-Stunden-Leuten besetzt. Sie haben ihre Kollegen in den Projekten unterstützt, indem sie bei Betrieben nachgehakt, Handwerker aktiviert, um Farben, Sperrplatten, Holzbalken, Sand und Schotter gefragt, Fliesen organisiert, Samen, Pflanzen und Blumenerde beschafft und so zum Erfolg der Projekte beigetragen haben."youngCaritas, Südtirols Katholische Jugend, der Südtiroler Jugendring und Pastorale Giovanile Italiana freuen sich über den Erfolg und danken den Jugendlichen, den Einrichtungen und den Firmen", so die Projektträger. Nach dem Flashmob feierten alle Beteiligten ein Fest im Kolpinghaus in Bozen. Mit dabei waren Landeshauptmann Arno Kompatscher, Landesrat Philipp Achammer und Gemeindenverbands-präsident Andreas Schatzer und Amtsdirektor Klaus Nothdurfter.