Montag, 01. März 2021

731 Einsätze: Intensives Jahr für die Meraner Feuerwehr

Die Freiwillige Feuerwehr von Meran hat kürzlich bei ihrer Jahreshauptversammlung zurück und nach vorne geblickt. Aufgrund der Corona-Pandemie fand die Versammlung in digitaler Form per Videokonferenz statt.

Zahlreiche Einsätze für die Meraner Wehrleute.
Badge Local
Zahlreiche Einsätze für die Meraner Wehrleute. - Foto: © FFW Meran
Ein äußerst intensives Jahr liegt hinter den Männern der Freiwilligen Feuerwehr Meran, wie Kommandant Alfred Strohmer im Jahresbericht 2020 verkündet.

Mit 731 Einsätzen war die Meraner Wehr auch in diesem Jahr wieder die meist ausrückende Freiwillige Feuerwehr im Land.

Aber nicht nur das, „wir sind so oft ausgerückt wie in keinem anderen Jahr des letzten Jahrzehnts“ rechnet Strohmer vor. Rund 250 Wehrleute waren über das gesamte Jahr mehr als 22.000 Stunden für Einsätze, Nachtdienste, Übungen, Lehrgänge und bei Covidteststationen im Dienst.



„Das Jahr hat uns vor besondere Herausforderungen gestellt, einerseits weil wir uns als neue Kommandantschaft vielen Herausforderungen der Corona-Pandemie stellen mussten, und andererseits ein Unwetterjahr außer jeder Norm hinter uns haben,“ summiert der Kommandant.



Über 300 Mal war man im Jahr 2020 allein für technische Einsätze, welche durch besondere Wetterphänomene ausgelöst wurden ausgerückt. Eine Besonderheit dieser Kapriolen ist, dass sie meist eine Vielzahl von Einsätzen in kürzester Zeit mit sich bringen, so stand die Freiwilligen Feuerwehr Meran mit den 5 weiteren Wehren von Meran, Untermais, Obermais, Gratsch, Labers und Freiberg am Abend des 13. Augusts bei mehr als 130. Einsätzen innerhalb von 10 Stunden im Einsatz.

„Diese Zahlen zeigen auch im Jahr 2020 dass die Zusammenarbeit der sechs Wehren von Meran sehr gut funktioniert,“ betont Kommandant Strohmer. Zeugnis dieser hervorragend funktionierenden Zusammenarbeit, war auch der Kraftakt zur Aktion „Südtirol Testet“ den man leistete. „Wir unterstützten die Stadtverwaltung von Meran an 3 Tagen mit einer
Vielzahl von Einsatzkräften aller sechs Wehren an den Teststationen,“ so der Kommandant weiter.

Einsatz beim Großbrand in Burgstall

Ein besonders intensiver Einsatz sei jener beim Großbrand in Burgstall bei der Metzgerei Pfitscher gewesen.

Einen Moment Bitte - das Video wird geladen



Die Wehrleute standen insgesamt rund 3 Tage im Einsatz stand. Hier gibt es ein Video von den Nachlösch- und Aufräumarbeiten.

Einen Moment Bitte - das Video wird geladen




Wetterkapriolen sorgen für intensive Einsätze

Des weiteren sei die Lage bei den 6 intensiven Wetterkapriolen immer wieder herausfordernd gewesen. So etwa im Sommer durch die Hochwasser führende Passer und Etsch.

Ein Video über da Wetterchaos im Burggrafenamt gibt es hier.

Einen Moment Bitte - das Video wird geladen



Auch der Schneeeinbruch am 2. Advent sorgte für zahlreiche Einsätze im gesamten Stadtgebiet und darüber hinaus. So kam es zu Rutschungen, Muren und Schneelasten.

Im ganzen Land hatte der Schnee damals zu Chaos geführt.

Ein Video über den Wintereinbruch im Burggrafenamt gibt es hier.

Einen Moment Bitte - das Video wird geladen




Nach diesem aufsehenerregenden Jahr hoffe man auf eine Spur Normalität, auch im Alltag der Feuerwehr Meran. „Die Kameradeschaftlichkeit ist nämlich einer der wichtigsten Säulen und gerade bei diesen Einsatzzahlen des vergangenes Jahres und den Maßnahmen welche die Pandemie mit sich brachte, wäre es höchste Zeit, dass wir auch diese wieder intensiv innerhalb unserer Feuerwehr leben dürften,“ verbleibt Strohmer hoffnungsvoll.

stol

Schlagwörter: