Freitag, 11. Dezember 2020

761 Todesopfer und 18.727 Neuinfizierte in Italien

Die Zahl der Todesopfer in Italien ist leicht gesunken. Am Freitag wurden 761 Personen gemeldet, die an oder mit Covid-19 gestorben sind. Am Donnerstag waren es 887 gewesen. Damit stieg die Zahl der Toten seit Beginn der Pandemie auf 63.387.

Die Lage scheint sich leicht zu entspannen.
Die Lage scheint sich leicht zu entspannen. - Foto: © ANSA / Andrea Fasani
Die Zahl der registrierten Neuinfektionen stieg in 24 Stunden von 16.999 auf 18.727. Innerhalb von 24 Stunden wurden 190.416 Tests durchgeführt, 9,8 Prozent davon fielen positiv aus. In Südtirol waren es in den vergangenen 24 Stunden 364 Neuinfektionen.

Der Druck auf die Krankenhäuser ging unterdessen zurück. Die Zahl der mit SARS-CoV-2-Infizierten in Quarantäne sank in 24 Stunden von 664.148 auf 658.496, jene der in Spitälern behandelten Covid-19-Patienten fiel von 29.088 auf 28.562, berichtete das Gesundheitsministerium in Rom. Die Zahl der Patienten auf den Intensivstationen lag bei 3.265, 26 weniger als am Donnerstag.

Zwei Wochen vor Weihnachten signalisiert die Regierung in Rom Bereitschaft, die strengen Anti-Covid-Vorlagen in Hinblick auf die Feiertage zu lockern. So könnte das Kabinett das Reiseverbot zwischen kleinen Gemeinden am 25., 26. Dezember sowie zu Neujahr abschaffen. Damit will sie verhindern, dass nur wenige Kilometer voneinander lebende Familienangehörige nicht zusammen Weihnachten feiern können, weil sie in unterschiedlichen Gemeinden wohnen.

Die Regierung von Premier Giuseppe Conte gibt somit dem Druck der Regionspräsidenten und der Bürgermeister nach, die die Anti-Covid-Vorlagen für die Zeitspanne zwischen dem 21. Dezember und dem 6. Jänner als zu streng bewerten.

apa/stol