Damit werden bis Frühling 2026 Maßnahmen ergriffen, um den Wasserverlust im städtischen Netz deutlich zu reduzieren.<BR /><BR />„Wir haben gewissermaßen im Blindflug schon die ersten Ausschreibungen gemacht, ohne zu wissen, ob wir das Geld dann wirklich erhalten“, berichtet SEAB-Präsident Kilian Bedin. Vor kurzem wurde dem Umweltbetrieb dann mitgeteilt, dass sein Projekt bei der Vergabe der PNNR-Gelder zum Zuge kommt. „Wir haben lange darauf gewartet, denn im ersten Anlauf wurde unser Projekt nicht ausgewählt. <h3> Fast 4 Millionen Kubikmeter gehen verloren</h3>Dann hat es einen zweiten Anlauf gegeben, da einige Gemeinden die Umsetzung ihrer Projekt nicht garantieren konnten und nun haben wir den Zuschlag bekommen“, berichten Bedin und Generaldirektor Matthias Fulterer unisono. Auch Bürgermeister Renzo Caramaschi und Umweltstadträtin Chiara Rabini zeigten sich gestern außerordentlich erfreut darüber, dass 8 Millionen des 12-Millionen-Projekts nun gedeckt sind. <BR /><BR />Damit könne der weiterhin viel zu hohe Wasserverlust, den es in Bozen gebe (etwa 30 Prozent des Trinkwassers versickern aufgrund alter Rohre) deutlich verbessert werden. Allein im Jahr 2023 lieferte die SEAB 12 Millionen Kubikmeter Wasser und verlor dabei fast 4 Millionen durch undichte Rohre. Das sind exakt 32,1 Prozent. Schon heuer soll die Quote auf etwa 24 Prozent gedrückt werden. <BR /><BR />Die Arbeiten, die geplant sind, sind vielschichtig und reichen vom Austausch der Wasserzähler bis zum Austausch maroder Leitungen (siehe Bericht oben). Innerhalb der nächsten Jahre soll Bozen einen maximalen Wasserverlust von 18 bis 20 Prozent aufweisen. „Sobald alle Maßnahmen gesetzt sind, wird es noch 1 bis 2 Jahre dauern, bis sich alles einspielt. Dann aber werden wir die gewünschte Quote erreichen“, gibt sich Bedin optimistisch.