Die Frau wurde zur Kontrolle ins Krankenhaus eingeliefert. <BR /><BR />Die Landeshauptstadt wird in diesen Tagen von einer Welle bedenklicher Zwischenfälle heimgesucht. Nahezu täglich ereignen sich Episoden, welche die Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzen. <BR /><BR />Am Sonntag wurde ein weiterer äußerst bedenklicher Zwischenfall bekannt, der sich in der St.-Johann-Gasse zugetragen hat. „Meine Tante war zwischen 18 und 18.30 Uhr auf dem Heimweg, als sie plötzlich von hinten attackiert wurde“, berichtet ihr Neffe Marco Kettmeir. Der Angreifer, es handelt sich laut Aussagen des Opfers um einen Mann nordafrikanischer Herkunft, stieß die Frau mit voller Wucht zu Boden, entwendete ihre Handtasche und suchte daraufhin das Weite. „Meine Tante hat sich durch den Sturz Verletzungen am Auge und im Beckenbereich zugezogen. <h3> Zur Kontrolle ins Krankenhaus</h3>Sie verständigte ihren Mann, der die Polizei und Rettungskräfte alarmierte“, berichtet Kettmeir weiter. Die Frau wurde zur Kontrolle in das Krankenhaus gebracht, das sie wenig später wieder verlassen konnte. <BR /><BR />„Unabhängig von den Verletzungen steht meine Tante unter Schock“, weiß ihr Neffe. Nachdem sie nur hin und wieder in Bozen sei, „ist sie nach diesem schrecklichen Erlebnis sehr enttäuscht von der Situation, die mittlerweile in Bozen herrscht“, meint er. Schon einmal sei sie nämlich im Supermarkt bestohlen worden. <BR /><BR />Die Handtasche wurde im Übrigen wenig später bei einem Supermarkt in der Cavourstraße gefunden. Anzeige wurde erstattet, die Polizei ermittelt. <BR /><BR />Die Obfrau der SVP-Ortsgruppe Bozen Dorf ,Paula Aspmair, hat vom Fall erfahren und zeigt sich schockiert. Es sei erschreckend, dass sich die Sicherheitslage in der Landeshauptstadt von Tag zu Tag verschlechtere, meint sie. „Die Situation droht völlig zu entgleiten.“ Es sei daher höchst an der Zeit, dass die Ordnungskräfte und insbesondere die Gemeindepolitik diesbezüglich einschreite. „Es könnte hilfreich sein für eine bessere Beleuchtung und auch eine höhere Präsenz der Ordnungshüter wäre ein Ansatz“, schlägt sie vor. <BR /><BR />Die jüngsten Entwicklungen bezeichnet Aspmair als „sehr besorgniserregend“. Das Schlimme daran sei, „dass sich mittlerweile Kinder und Jugendliche, ältere Menschen und Frauen grundsätzlich in der Stadt nicht mehr sicher fühlen.“ Diese Erkenntnis habe sich mittlerweile auch in den umliegenden Gemeinden herumgesprochen. „Viele Menschen kommen aufgrund der Sicherheitslage mittlerweile nur mehr dann nach Bozen, wenn es unbedingt notwendig ist“, weiß sie aus ihrer Erfahrung als Gastronomin und Kauffrau. <BR /><BR />„Die Gemeinde- und Landespolitiker, aber vor allem die Parlamentarier müssen sich in Rom stark machen, dass die Gesetze endlich derart angepasst werden, dass auch den Kriminellen und Kleinkriminellen das Handwerk gelegt werden kann bzw. klare und unmissverständliche Konsequenzen drohen.“<BR />