Donnerstag, 08. August 2019

80 Prozent der Imker fast ohne „gelbes Gold“

Wenn Engelbert Pohl, Südtirols oberster Imker, über die landesweite Honigernte klagt, dann bleiben viele Honigtöpfe leer:

Aufgrund des schlechten Wetters im Mai und im Juni gibt es für die Imker nur wenig bis nichts aus den Waben zu Holen.  -  Foto: APA (dpa)
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Aufgrund des schlechten Wetters im Mai und im Juni gibt es für die Imker nur wenig bis nichts aus den Waben zu Holen. - Foto: APA (dpa)

„2019 geht sicherlich als eines der schlechtesten Honigjahre in die Geschichte Südtirols ein. Wir hatten schon in den vergangenen Jahren wenig Honigertrag, aber das heurige Jahr schlägt eigentlich alles.“

Auf was ist dieses schlechte Honigjahr zurückzuführen? „Ganz klar auf die Witterung“, berichtet der Experte. „Von Mai bis Mitte Juni weiß ich nur 3 schöne Tage, an denen die Bienen zum Sammeln ausfliegen konnten.“

Im Normallfall Hoffnung gibt es bei den Imkern, wenn es um den Waldhonig geht, aber auch hier gibt es schlechte Nachrichten: „Wegen des schlechten Wetters bzw. aufgrund der Regenmenge haben sich die Honigtau erzeugenden Läuse – die Lachniden – nicht entwickeln können“, weiß der Imkerchef. 

D/fm

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

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stol