Freitag, 04. Dezember 2020

881 Todesopfer in 24 Stunden in Italien

Nachdem in Italien die Zahl der in 24 Stunden an oder mit Covid-19 Verstorbenen am Donnerstag ein Rekordhoch von 993 Todesopfern erreicht hatte, sank am Freitag die Zahl der Toten. 814 Personen starben am Freitag. Somit stieg die Zahl der Todesopfer seit Beginn der Pandemie am 20. Februar auf 58.852.

Innerhalb von 24 Stunden wurden 212.741 Tests in Italien durchgeführt.
Innerhalb von 24 Stunden wurden 212.741 Tests in Italien durchgeführt. - Foto: © shutterstock
Die Zahl der registrierten Neuansteckungen kletterte von 23.225 am Donnerstag auf 24.099 am Freitag. Innerhalb von 24 Stunden wurden 212.741 Tests durchgeführt, 11,7 Prozent davon fielen positiv aus. Der Reproduktionswert sank landesweit auf 0,9, teilten die Behörden mit.

Inzwischen entspannte sich die Lage in den Krankenhäusern. Die Zahl der SARS-CoV-2-Infizierten in Quarantäne sank von 724.613 auf 722.935, jene der in Spitälern behandelten Corona-Kranken fiel in 24 Stunden von 31.772 auf 31.200, berichtete das Gesundheitsministerium in Rom. Die Zahl der Covid-Patienten auf den Intensivstationen ging binnen 24 Stunden auf 3597 zurück, 30 weniger als am Vortag.

Am Freitag sind in Italien Anti-Covid-Auflagen für die Weihnachtszeit in Kraft getreten. Die Regierung in Rom beharrt darauf, die seit Anfang November geltende Ausgangssperre von 22 Uhr bis 5 Uhr während der Feiertage aufrecht zu erhalten.

Die Mobilität zwischen den Regionen soll zwischen dem 21. Dezember und dem 6. Jänner verboten sein. Am 25. und am 26. Dezember sowie am 1. Jänner sollen die Italiener ihre Wohngemeinde nicht verlassen dürfen. Skianlagen öffnen erst am 7. Jänner.

Landeshauptmann Arno Kompatscher hat am Freitag zu den Einreisebestimmungen für Südtirol während der Weihnachtszeit informiert.

apa/stol

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