Nach der Entlassung aus dem Istituto Dermopatico dell'Immacolata wurde Elisabetta in das von Kapuzinerinnen geleitete Seniorenheim zurückgebracht, in dem sich die betagte Dame Anfang April mit dem Coronavirus infiziert hatte.<BR /><BR /><b>„Nonna Elisabetta“ hätte beinahe intubiert werden müssen</b><BR /><BR />Elisabetta war vor einem Monat mit Fieber, Atembeschwerden und einer Covid-19-Lungenentzündung ins Krankenhaus gebracht worden. Nach 2 Tagen hatte sich ihr Zustand deutlich verschlechtert und sie musste künstlich ernährt und mit Flüssigkeiten versorgt werden. <BR /><BR />Nach einer Woche in diesem kritischen Zustand standen die Ärzte um Primar Antonio Sgadari vor der Entscheidung, ob „Nonna Elisabetta“, wie sie liebevoll im Spital genannt wurde, intubiert werden müsse oder nicht. Kurz vor diesem wegen des hohen Alters nicht ungefährlichen Schritt erholte sich die 98-Jährige aber plötzlich.<BR /><BR /><b>Ruf nach weicherer Matratze als positives Signal</b><BR /><BR />„Dass sie es überstanden hatte, haben wir verstanden,“ erzählt Primar Sgadari, „als wir sie vom Gang aus laut um eine weichere Matratze brüllen hörten, weil ihr die ihre zu hart war.“ <BR /><BR />„Nonna Elisabetta“ hat keine Verwandten und lebt seit Jahren im Seniorenheim der Kapuzinerinnen, wo im April Dutzende Ordensfrauen und Heimbewohner vom Virus infiziert worden waren.<BR /><BR /><b>Gesichtskosmetik als Abschiedsgeschenk aus Spital</b><BR /><BR />Als die 98-Jährige das Schlimmste im Krankenhaus überstanden hatte, bat sie darum, so bald wie möglich zu einem Friseur gehen zu dürfen und auch zurück in ihr Seniorenheim. Bevor Elisabetta schließlich das Krankenhaus verlassen hat, haben einige Krankenschwestern ihre Lieblingspatientin noch mit einer kleinen kosmetischen Gesichtsbehandlung verwöhnt.