Baustellen auf der A22 werden, sofern man nicht auf sie verzichten kann, auf die Nachtstunden konzentriert, so dass tagsüber störungsfrei gefahren werden kann. Zudem wird auch heuer über den Sommer das Wartungspersonal aufgestockt. <h3> Online-Zahlungsmöglichkeiten eingeführt</h3>Unter den Maßnahmen sticht eine wichtige Neuerung hervor: In den vergangenen Monaten sind Online-Zahlungsmöglichkeiten eingeführt worden, die auch kontaktlose Kartenzahlungen ermöglichen. Dabei reicht es, die Karte oder das Handy an die automatische Kasse zu halten um die Maut zu bezahlen. <BR /><BR />Anlässlich des Fronleichnamsfestes, das in diesem Jahr mit dem Ende des Schuljahres in Italien zusammengefallen ist, überstiegen die Online-Zahlungen bereits die Marke von 20.000, Ende März waren es noch weniger als hundert gewesen. Ausgezeichnete Ergebnisse verzeichnet auch die Nutzung des europäischen elektronischen Mautsystems; dieses ermöglicht es, mit nur einem Vertrag die Maut auf allen europäischen Autobahnen zu bezahlen, unabhängig vom Herkunftsland und den bestrittenen Strecken. <BR /><BR />Hinzu kommt die manuelle Verteilung der magnetischen Mautkarten durch das Mautpersonal, um an verkehrsreichen Tagen die Einfahrt zu erleichtern insbesondere am Brenner: „An Tagen mit hohem Verkehrsaufkommen“, erklärt der technische Generaldirektor der A22, Carlo Costa, „wird die Variante mit 17 Spuren für die Ausfahrt eingerichtet. Im Falle eines Verkehrsrückganges in eine Fahrtrichtung, werden die Spuren für die andere aufgestockt, um eventuelle Staus aufgrund der wechselseitigen Steuerung der Mautstelle schnell aufzulösen“. <h3> Goldene Regel: Verkehrsprognosen konsultieren</h3>Eine Sache aber können die Autobahnbenutzer selbst noch vor ihrem Reiseantritt beitragen: Die Verkehrsprognosen der Brennerautobahngesellschaft lesen. „Die Verkehrsprognosen zu konsultieren, zählt zu den goldenen Regeln“, unterstreicht A22-Präsident Hartmann Reichhalter. Und wenn möglich, solle man die Autobahn an Reisetagen an Wochenenden meiden. <BR />