Donnerstag, 22. Dezember 2016

Ab 14 Uhr: Busse werden vom Waltherplatz verbannt

Der Terroranschlag in Berlin hat Folgen – auch in Südtirol. Von heute, 14 Uhr bis zum Ende des Bozner Christkindlmarktes ist der Waltherplatz für Busse tabu.

Verschärfte Sicherheitsmaßnahmen in der stillen Zeit: mehr Beamte, weniger Busse am Bozner Christkindlmarkt. - Foto: DLife
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Verschärfte Sicherheitsmaßnahmen in der stillen Zeit: mehr Beamte, weniger Busse am Bozner Christkindlmarkt. - Foto: DLife

Ende November gestartet läuft der Bozner Christkindlmarkt noch bis zum 6. Jänner. Genauso lange dauert eine Verordnung, die Bozens Bürgermeister Renzo Caramaschi nun erlassen hat. Sie besagt: Der Waltherplatz ist ab Donnerstag, 22. Dezember 14 Uhr bis 6. Jänner, 24 Uhr für Busse tabu.

Der Busverkehr wird umgeleitet, neue Pläne erarbeitet, aus Sicherheitsgründen, heißt es in einer Aussendung der Gemeinde. Es sind dies die Konsequenzen, die Bozen auf Anweisung der Quästur trifft, nachdem am Montag ein bislang Unbekannter einen Lastkraftwagen auf einen Weihnachtsmarkt in Berlin lenkte und mindestens 12 Menschen tötete.

Laut Aussendung der Gemeinde sind sowohl Linienbusse, Touristenbusse als auch Schwertransporter mit einem Gewicht von über 3,5 Tonnen von dem Verbot betroffen. Das Verbot gilt für die Südtiroler Straße, die Bahnhofstraße, den Waltherplatz, den Pfarrplatz, die Postgasse, den Domenikanerplatz, die Kolpingstraße und zwar von 22. Dezember, 14 Uhr bis 6. Jänner, 24 Uhr. Eine Sondergenehmigung kann unter Umständen die Stadtpolizei ausstellen.

Zudem besteht in einem Bereich der Dante-Straße Parkverbot – dort wird eine provisorische Bushaltestelle eingerichtet.

Was die Umleitung der Stadtbusse anbelangt, so werden die Busse in Richtung Stadtzentrum über die Route Dantestraße-Marconistraße-Garibaldistraße umgeleitet. Fahren die Busse aus dem Stadtzentrum hinaus, so nutzen sie künftig folgende Route: Garibaldi-Straße-Marconi-Straße-Drusus-Brücke.

stol

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