„Es ist besser, das Haus nicht zu verlassen“, so Franco Gabrielli, der Chef der nationalen Zivilschutzbehörde am Wochenende.Denn der Blick auf die nächste Woche in Italien ist trüb: Ab Montag sollen heftige Regenfälle den Staat heimsuchen.Drei Tage lange rechnen Meteorologen mit Schlechtwetter, das zu „extremen Situationen“ führen könnte, so Gabrielli.Besonders betroffen vom Tief sei dabei Mittelitalien.In Rom soll es vor allem lange regnen: So sollen von 36 Stunden nur zwölf ohne Regengüsse bleiben.Das Tief soll Sonntagnacht von Norden her kommenAm Sonntag gegen Mitternacht soll die Störung von Norden her nach Italien ziehen – und sich dann im Laufe der Tage immer weiter gen Süden bewegen.Und so soll auch Südtirol am Montag vom schlechten Wetter betroffen sein: Ein Tief über dem Golf von Genua soll für unbeständiges Wetter sorgen, meldet der Landeswetterdienst am Sonntag.Der ganze Tag soll trüb und regnerisch werden.Südtirol: Am Montag „anhaltender und teils ergiebiger“ Regen„Es regnet in ganz Südtirol anhaltend und teils ergiebig. Große Niederschlagsmengen kommen in den Südstaulagen, wie im Ulten- und Passeiertal sowie in den Dolomiten zusammen“, so die Prognose.Auch Schneefälle sind möglich: Die Schneefallgrenze soll zum Abend hin am Alpenhauptkamm bis auf 1.100 Metern sinken und in den Dolomiten könne es bis 1.400 Metern Schnee geben.Dementsprechend soll es am Montag auch ziemlich kühl werden: Die Temperaturen kämen nicht mehr über 8° bis 14° hinaus, so der Landeswetterdienst.Am Dienstag wieder besseres WetterAm Dienstag schon soll der Regen jedoch vom Vinschgau her rasch nachlassen. Am längsten unbeständig soll es noch im oberen Pustertal bleiben.stol