Samstag, 02. April 2016

Abfahrt vom Gipfel unmöglich - Tourengeher wird geborgen

Die Zufallspitze im hinteren Martelltal sollte es sein - und sie wurde von einem Tourengeher-Trio am Samstag auch erreicht. Doch für einen 41-Jährigen war dort dann Schluss.

Die Zufallspitze im Vordergrund, der Cevedale im Hintergrund. - Foto. bergundsteigen.de
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Die Zufallspitze im Vordergrund, der Cevedale im Hintergrund. - Foto. bergundsteigen.de

Die Gletschertour am Samstagvormittag führte sie bis auf die 3757 Meter hohe Zufallspitze. Oben angekommen haben die drei Skitourengeher den Augenblick wohl noch genossen, obgleich es mit dem Wetter nicht zum Besten stand.

Den genüsslichen Teil noch vor sich - die Abfahrt mit den Tourenskieren - machte sich das Trio schließlich auf. Doch weit kam es nicht. Denn knapp unterhalb des Gipfels war für einen 41-jährigen Österreicher die Tour auch schon zu Ende. Ein Knieverletzung machte ein weiteres Abfahren unmöglich. 

Windböen machen Rettungsaktion schwierig

So wurde um 14.30 Uhr Alarm geschlagen und der Rettungshubschrauber Pelikan 1 machte sich auf den Weg. Auf der Marteller Hütte (2610 m) wurde die Bergrettung mit an Bord genommen. 
Der Einsatz am Berg gestaltet sich dann als schwierig aufgrund von Windböen. 

Dennoch gelang es den Rettungskräften, den Verletzten mittels Seilwinde zu bergen. Er wurde direkt ins Schlanderser Krankenhaus geflogen. Seine zwei Begleiter fuhren in Gesellschaft der Bergretter ab. 

stol/ker

stol