Alles schon passiert: Der „Fix365“-Abonnent eilt zum Zug und schafft es nicht mehr, die Fahrt am Automaten zu entwerten. „Dann bekommt man zwar keine Strafe über 90 Euro, aber es wird eine Bearbeitungsgebühr von 15 Euro berechnet“, sagt Joachim Dejaco, Generaldirektor der Südtiroler Transportstrukturen AG (STA). So seien die Spielregeln, die die Landesregierung festgelegt hat. <BR /><BR />„Wir erhalten Daten und Einblicke über das Fahrverhalten“, erklärt Dejaco. Andernorts, etwa in Wien, müssen Jahreskarten nicht entwertet werden, sondern sind ab dem Moment des Kaufs gültig. <h3> Was für 2026 geplant ist</h3>Hinzu kommt, dass die neuen „Fix365“-Abonnenten ihr Abo auch nicht digital entwerten können. „Das ist mit der derzeitigen App nicht möglich“, bestätigt Dejaco. Eine Südtiroler Firma arbeite jedoch bereits daran, das Problem zu beheben – „in Bälde müsste es klappen“, versichert er. Im Laufe des kommenden Jahres soll die „Südtirolmobil“-App zudem erneuert werden. „Dabei geht es hauptsächlich um moderne Technologien im Hintergrund und den Ausbau von Funktionalitäten, die für die Nutzer nicht sichtbar sind“, erklärt Dejaco. <BR /><BR /><embed id="dtext86-72369168_quote" /><BR /><BR />Seit dem 1. November erhalten Bedienstete im öffentlichen Dienst das Jahresabo kostenlos. Die Mitarbeiter an den „südtirolmobil“-Info-Points und der grünen Nummer der STA sind voll beschäftigt. „Das Land und der Sanitätsbetrieb haben auch eine eigene Hotline eingerichtet“, erklärt Dejaco, gibt aber auch zu, dass man derzeit ausgelastet sei. <BR /><BR />„Es ist anstrengend, aber es wird schon werden. Wir geben unser Bestes“, sagt er. Jeder, der einen bereits aktivierten Südtirol-Pass habe, könne zum neuen Tarif weiterfahren – auch wenn man „Fix365“ noch nicht in den Händen hält. <h3>100.000 registrierte Nutzer im neuen Kundenportal</h3>Vieles funktioniert dennoch. 100.000 Menschen haben sich mittlerweile im neuen Kundenportal registriert. „Daten von 300.000 Kunden mussten vom alten auf das neue System übertragen werden. Nicht immer wurde dabei alles richtig angezeigt“, weiß der Generaldirektor. Manche Nutzer haben beispielsweise ihren zurückgelegten Kilometerstand verloren. „Wir haben alles nachberechnet, wenn es Probleme gegeben hat. Die Kunden zahlen sicher nicht einen Cent mehr, als geschuldet ist“, stellt er klar.