Italien steckt tief in einer demografischen Krise: Die Zahl der Geburten sinkt seit über 15 Jahren, 2024 kamen nur noch rund 370.000 Kinder zur Welt – so wenige wie seit der Einigung des Landes nicht mehr.<BR /><BR />Südtirol nimmt im italienweiten Vergleich eine Sonderrolle ein: Der Gesamtfruchtbarkeitsindex lag 2022 bei rund 1,6 Kindern je Frau und damit klar über dem italienischen Durchschnitt. <BR /><BR /><b><i>Bevor Sie weiterlesen, stimmen Sie ab:</i><BR /></b><BR /> <div class="embed-box"><div data-pinpoll-id="361337" data-topic="interests-properties-sp" data-autoplay></div></div> <BR /><BR /><BR />Gleichzeitig erreicht aber auch hier die Geburtenzahl immer neue Tiefstände; 2023 wurden nur noch knapp 4.700 Kinder geboren, deutlich weniger als im Jahr zuvor. Das Bevölkerungswachstum speist sich zunehmend aus Zuwanderung. <BR /><BR />Langfristig bedeuten die sinkenden Geburtenraten für Italien wie für Südtirol eine rasch alternde Gesellschaft mit wachsendem Druck auf Renten-, Pflege- und Gesundheitssystem.