Mittwoch, 31. Januar 2018

Achammer verärgert über ISTAT-Jahrbuch

Bildungslandesrat Philipp Achammer ist erzürnt: „Ich bin es leid, dass das Gesamstaatliche Statistikinstitut (ISTAT) in seinen Erhebungen zur Schul-, Berufs- und akademischen Ausbildung die Südtiroler Realität nicht berücksichtigt. Die Daten spiegeln so ein völlig falsches Bild wider.“

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Foto: © shutterstock

Achammer ärgert sich über einen angeblich niedrigen Prozentsatz der 14- bis 18-Jährigen von 72,8 Prozent, die zur Schule gehen. Und über eine angeblich zu niedrige Akademisierungsrate.

„Für diese Altersklasse herrscht Bildungspflicht, sie müssen daher eine Schule besuchen“, stellt Achammer klar. Und liefert die korrekten Daten gleich nach: „Die Schulbesuchsquote – Ober- und Berufsschulen zusammengenommen – beträgt 105,7 Prozent.“

Die Quote von über 100 Prozent erklärt sich daher, dass auch Schüler eingeschrieben sind, die nicht dieser Altersklasse angehören.

Die falschen Zahlen im ISTAT-Jahrbuch – Südtirol rangiert damit italienweit auf dem letzten Platz – erklären sich einfach dadurch, dass die Landesberufsschulen darin nicht berücksichtigt werden. „Das vermittelt ein völlig falsches Bild. Wir haben schon mehrmals interveniert – aber anscheinend umsonst“, ärgert sich Achammer. In früheren Ausgaben des ISTAT-Jahrbuches gab es zumindest eine entsprechende Fußnote.

ih

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol