„Dank Videoaufnahmen, auf denen diese beiden Einheimischen bei Einbrüchen zu sehen sind, wissen die Sicherheitsbehörden, wer die Diebe sind“, betont ein Betroffener, dessen Name der Redaktion bekannt ist. <BR /><BR />Ein Zusammenhang bestehen könnte auch zwischen dem Einbruch in die Naturnser Feuerwehrhalle, aus der vor Kurzem ein Rettungsspreizer samt 3 Akkus gestohlen wurde, und dem Betrug in einem Fachgeschäft in Sinich: Dank der Videoüberwachung in dem Geschäft konnten die beiden polizeibekannten Männer ohne Zweifel identifiziert werden, als sie mit einer betrügerischen Masche an einen Tresor und an Einbruchswerkzeug gekommen sind. <h3> „Schnell und problemlos“</h3>„Es könnte durchaus sein, dass die beiden jungen Männer an diesem Tresor üben, wie sie mit dem gestohlenen Rettungsspreizer am besten Tresore knacken können“, glaubt der Betroffene. Warum braucht die Feuerwehr eigentlich einen Spreizer? Dieses Gerät setzt sie in erster Linie bei Unfällen ein, um Personen aus Fahrzeugwracks zu befreien. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="763049_image" /></div> <BR />„Wenn es sich um einen billigen Tresor handelt, ist es durchaus möglich, dass er mit einem Spreizer geöffnet werden kann, aber bei einem hochwertigen, der womöglich auch noch eingemauert ist, kann ich mir das nicht vorstellen“, sagt Hauptbrandinspektor Hansjörg Elsler von der Bozner Berufsfeuerwehr. „Mit einem Rettungsspreizer können aber Autos, Garagentore, Fenster sowie Türen jeglicher Art relativ schnell und problemlos geöffnet werden.“ Ein akkubetriebener Spreizer sei auch flexibel einsetzbar und im Gegensatz zu einem Trennschleifer geräuscharm. <h3> Schüsse in der Nacht</h3>Auf das Konto der beiden rotzfrechen Diebe, die ersten Angaben zufolge aus dem südlichen und nördlichen Teil des Burggrafenamtes stammen, soll auch der Einbruch im vergangenen Dezember in das Geschäft „Bertoldi“ in Oberlana gehen. Dort wurden unter anderem 20 Schreckschusspistolen samt Munition gestohlen. „Besorgte Bürger haben in der Nacht auf Ostermontag in Lana Schüsse gehört, die wohl auf diese Pistolen zurückzuführen sind“, betont der Betroffene. <BR /><BR />„Diese beiden Früchtchen sind schon seit einigen Jahren kriminell unterwegs und haben auch Parkautomaten in Meran, Lana und Tisens geknackt.“ Zudem sollen sie eine Gastwirtin in Gargazon mit Pfefferspray außer Gefecht gesetzt und bestohlen haben. „Was muss noch alles passieren, bis diesen Einbrechern endlich das Handwerk gelegt wird“, fragt er sich.